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Gutes Webdesign – und warum Sie sich schlechtes nicht leisten können

Gutes Webdesign habe ich mitunter schon auf anderen Bereichen der Guten Webseite erwähnt, wie es scheint allerdings zu selten. Den Artikel hier schreibe ich aus zwei Gründen – erstens möchte ich mit der Idee, dass Gutes Webdesign und Design im Sinne von Grafikdesign ähnlich sind aufräumen. Zweitens, weil trotzdem die Schwester der Freundin vom Schwager der Nachbarin einen Kurs an der Volkshochschule gemacht hat, sie noch immer keine Ahnung davon hat, was Gutes Webdesign ausmacht.

Aber beginnen wir dort, wo so vieles anfängt – bei der Idee und den Irrtümern.

1. Irrtum: Die vermeintlich gute Idee „ich bin so kreativ, ich mache Webdesign“

Schwester der Freundin vom Schwager der Nachbarin macht jetzt Webdesign

Natürlich ist es gut, kreativ zu sein. Das hilft dabei Problemlösungsstrategien zu entwickeln, sorgt für gute Ideen und ermöglicht außerdem originelle Arbeiten. Gutes Webdesign erfordert Kreativität – aber eben nicht im bildnerisch gestaltenden Kontext, dafür gibt es Grafikdesigner. Die allerwichtigste Prämisse für jede Webseite lautet:

 

Die Webseite muss von jenen gefunden werden, denen ich meine Inhalte präsentieren möchte. 

  1. Wird sie nicht gefunden, ist sie wertlos.
  2. Gefunden wird eine Webseite nie, weil sie schön ist sondern immer nur wegen der Inhalte.
  3. Sind die Inhalte nicht entsprechend vorhanden und organisiert, sind wir wieder bei Punkt 1

Wo Gutes Webdesign Kreativität verlangt

  • Analyse – Sie müssen kreativ an ein Projekt herangehen und so gut es geht alle möglichen Anforderungen erkennen.
  • Ansätze – Offline Vermarktung ist ein anderes Kapitel als Online, genau so wie Kataloge im Internet fehl am Platz sind. Ihr Kunde darf von Ihnen gute Ansätze zur Vermarktung online erwarten. Auch das ist gutes Webdesign und eine entsprechende Ausbildung im Marketing hat noch niemandem geschadet.
  • Texte – Sie dürfen sich als Webdesigner durchaus Gedanken machen, wie die Botschaften des Kunden richtig im Umfeld eines Webauftrittes implementiert werden. Einlesen, Fragen stellen, bestehende Kommunikationskanäle analysieren und letztlich auch nein sagen, wenn ein Text nicht passt bzw. entsprechende Vorschläge zur Verbesserung bringen.

Ein kleines Beispiel Gutes Webdesign vs. „wir machen Ihnen eh eine Homepage auch“:

Firma Schnauzbert hat eine Idee – man möchte die alte Homepage neu machen – toll. Da passt es gut, dass die Werbeagentur, die gerade die neuen Flyer und Visitenkarten angefertigt hat, auch Webdesign anbietet. Die Seite ist teuer, also muss sie gut werden. Die neue Homepage ist dann auch bald fertig und sieht einfach großartig aus. 6 Monate später ruft man die Gute Webseite an – weil irgendwie passt da was nicht – man hat kaum Besucher auf der Seite. Die Werbeagentur hat gleich AdWords von Google als umfassende Lösung angeboten. Man wollte aber einen zweiten Rat einholen, und damit kam ich ins Spiel. Die Frage des Geschäftsführers, ob denn das gekaufte nicht richtig gutes Webdesign sei musste ich leider verneinen.

Eine kurze Analyse ergab folgendes (Anm.: Firma Schnauzbert verkauft Reinigungsmittel):

  • Die wichtigsten Keywords auf der Seite der Firma Schnauzbert waren:
    • der Name des Geschäftsführers (kein Schnauzbert, aber Personenkult ist ihm nicht fremd)
    • Fuhrpark (der war neu und wurde etliche Male erwähnt)
    • Angebot (ebenfalls ein Wort, das man liebte und immer wieder schreiben wollte)
  • Die Bilder waren allesamt schön und leider im Netz schon ca. 800 mal vorhanden – es handelte sich um Standardbilder, die die Lieferanten an alle Kunden weltweit ausgegeben haben, die Werbeagentur tat dann das ihre dazu und hat auch noch Bilder einer Bildagentur dazu gekauft – einzigartige Inhalte (unique Content) waren in Punkto Fotos Fehlanzeige.
  • Die Texte – also jene in denen es nicht um den Fuhrpark und diverse Angebote ging – sind ebenfalls von den Lieferanten und zigfach bereits im Netz – unique Content Fail II
  • Um alles möglichst schön zu halten, hat man auf Text auch großteils verzichtet und lässt eben jene doppelten Bilder sprechen – durchschnittliche Textlänge abseits der Produktbeschreibungen und der „Über uns“ Seite (die hatte es in sich, 1500 Worte über den Geschäftsführer und den Fuhrpark….) ca. 15 bis maximal 50 Worte.
  • Metabeschreibungen fehlten (Anm.: das ist auch jener Text, der in einer Google-Suche unter dem Titel eines Suchergebnisses angezeigt wird)
  • Titel der einzelnen Seiten „Wir machen Ihnen ein Angebot“, „Jetzt im Angebot“, „Das neueste Angebot“, „Home“, „Über uns“, „Impressum“ – die einzelnen Produkte waren korrekt betitelt, allerdings ließen deren Namen nicht unbedingt auf Reinigungsmittel schließen und die Marke dürfte der breiten Masse nicht allzu bekannt sein.
  • Die URLs waren ordentlich, allerdings lasen sie sich fast genau so Abwechslungsreich wie die Titel.

Kurz gesagt – die Seite war ein wunderschöner Totalschaden, der allerdings durch gutes Webdesign repariert werden konnte. 

 

2. Irrtum: Gutes Webdesign ist hauptsächlich Programmieren

Tastatur webseite programmieren

Natürlich ist es wichtig die Technik zu können aber tatsächlich ist die Ausführung sprich Programmierung nur ein kleiner Teil dessen, was ich als gutes Webdesign bezeichnen würde.

Davor kommen folgende Punkte – nicht zwingend in dieser Reihenfolge:

 

  • Zielgruppendefinition – wen will ich mit der Seite erreichen?
  • Marktsegmentierung – B2B, Alter, usw. – wie suchen einzelne Gruppen im Markt nach meinen Produkten?
  • Markt- und & Wettbewerbsanalyse – meistens vorhanden, muss aber unbedingt für den Onlineauftritt berücksichtigt bzw. erweitert werden, gutes Webdesign kann das auch 😉
  • Statistische Analyse von Suchbegriffen und dem Suchverhalten – welche Keywords sind relevant? Bei einer bestehenden Seite können die Besucher-Log-Dateien dafür sehr hilfreich sein
  • Für den Webdesigner wichtig: In das Fachgebiet des Kunden einarbeiten! Natürlich wird er kein Experte (soll er auch nicht – Kunden sind auch meistens keine Experten), aber er muss soweit informiert sein wie ein potentieller gut informierter Kunde.
  • Strukturierung der Inhalte
  • Externe Verlinkungen auflisten und entsprechende Umleitungen für ein Redesign berücksichtigen – fehlen diese, kann es dazu führen, dass Links von anderen Seiten oder die Suchmaschine auf nicht mehr vorhandene Seiten verlinken – was schlecht wäre.
  • Alte URL-Struktur bei bestehenden Seiten berücksichtigen

Diese Punkte erfordern ein paar Gespräche zwischen jenem der die Seite baut und jenem, der sie dann sein eigen nennt – aber sie sind wichtig. 2 – 3 Termine reichen in den meisten Fällen, den Rest kann man per Email erledigen. Deswegen kostet gutes Webdesign auch nicht 299 € oder sogar noch weniger.

3. Irrtum: Am besten ist es, alles aus einer Hand zu kaufen

Es mag sein, dass man seine guten Erfahrungen damit gemacht hat, in den meisten Fällen zahlt es sich aber aus, für jede Facharbeit auch einen Fachmann oder eine Fachfrau zu engagieren. Die Webseite gliedert sich bei genauer Betrachtung in drei Bereiche:

  1. Grafisches Design – Bilder, Fotos, Logos
  2. Texterstellung – Griffige Texte die sich sprachlich an der Zielgruppe und nicht am Experten orientieren
  3. Gutes Webdesign – die technische Ausarbeitung, die Grafik und Text zu einem Gesamtkonzept orchestriert.

Texterstellung ist häufig mit Unternehmens internen Humanressourcen möglich und auch besser so. Beispielsweise kennt der Vertrieb im Normalfall seine Kunden und weiß wonach sie fragen und was sie plagt. Der oder die Beauftragte, hat sich dann ein paar Tage gezielt um die Texterstellung zu kümmern und Bilder usw. einzufordern.

Logos und grafische Elemente sollten wirklich tunlichst von einem Designer erstellt, sprich zugekauft werden – besonders wichtig bei Neugründungen oder dort wo eventuell auch ein Markenschutz angestrebt wird.

Gutes Webdesign sollte jemand machen, der das nicht nebenbei „auch“ macht, sondern eben hauptsächlich. Wenn Sie Agenturen bevorzugen, dann wenden Sie sich an eine Internetagentur und nicht an eine Werbeagentur. Nicht umsonst arbeiten viele Werbeagenturen wiederum mit Internetagenturen zusammen.

4. Irrtum: Gutes Webdesign bedeutet Seite erstellen und dann fertig

Ganz wesentlich und auch ein Teil von gutem Webdesign ist es, die Performance der Seite zu überwachen und gegebenenfalls einzugreifen. Wichtig ist es auch, regelmäßig neue Inhalte auf der Seite und falls vorhanden, auf den verknüpften Seiten in den sozialen Netzwerken zu posten. Niemand liest die Zeitung von gestern, wir wollen News. Gutes Webdesign berücksichtigt das im Normalfall bei der Seitenstruktur und baut entsprechende Bereich ein, die es einfach ermöglichen, neue Inhalte anzufügen.

Sie können die Aktualisierung Ihrer Seite auch einer Agentur überlassen – das kann dann auch wieder eine Werbeagentur, da lediglich Inhalte generiert werden müssen. Gutes Webdesign bedeutet auch, dass ein Hinzufügen von neuen Inhalten einfach von der Hand geht.

Gutes Webdesign – der einzig richtige Weg

Selbst wenn es Ihnen nur darum geht irgendeine Homepage zu haben, sollte diese gefunden werden. Wenn Sie eigentlich keine Webseite brauchen, nehmen Sie die Domain nur zum Emailversand und verzichten Sie darauf – nicht jedes Unternehmen braucht gutes Webdesign. Wenn allerdings eine gewisse Chance besteht, Ihre Marke oder Ihr Unternehmen durch einen Webauftritt voranzubringen, dann müssen Sie auf gutes Webdesign Wert legen. Die die Schwester der Freundin vom Schwager der Nachbarin macht das nun einmal nicht und die Werbeagentur in den meisten Fällen auch nur nebenbei – sonst hieße sie ja nicht Werbeagentur. Gutes Webdesign zahlt sich aus, alles andere ist eben nur eine Homepage.

Webdesign von der Schwester der Freundin vom Schwager der Nachbarin

 

Weiterführende Artikel:

Video on Demand – Netflix, Maxdome und Amazon im Test

Video on Demand, Onlinevideotheken oder  auch Internet Streamingdienste – wie man sie nennt sei dahin gestellt, es geht darum sich auf Klick Filme und Serien anzusehen, die via Internet gestreamt werden. Die Dienste sind nun auch in Österreich verfügbar – die Gute Webseite hat getestet.

Snap von Sky wurde nicht getestet. Nach Anmeldung für das kostenlose Probemonat kam erst mal nix und auf Nachfrage wurde nach meiner Sky-Kundennummer gefragt, die ich nicht habe. Auf meinen Hinweis, dass das Probeangebot explizit für „Neukunden“ angeboten wurde erhielt ich keine Mail mehr – insofern kein Test.

Netflix, Maxdome und Amazon Prime Instant im Test

Netflix, Maxdome und Amazon Prime Instant wurden getestet

Alle drei Onlinevideotheken bieten Neukunden einen kostenlosen Testzeitraum. Die Testabos lassen sich problemlos kündigen via Email bzw. direkt im Benutzeraccount auf der jeweiligen Webseite. Die Abos haben keine Mindestvertragsdauer, Kündigungsfristen o. Ä. wenn keine Zusatzleistungen bestellt werden – sehr konsumentenfreundlich. Der Preis ist bei allen Anbietern der selbe (Stand 22.1.2015): ab 7,99 € für Zusatzleistungen oder der Option auf mehreren Geräten gleichzeitig einen Film zu sehen gibt es verschiedene Modelle.

Auf welchen Geräten kann man Netflix, Maxdome und Amazon Prime Instant Inhalte ansehen?

Eine Internetverbindung ist natürlich erforderlich und bei Smart TV, Mediaplayern und Blu-Ray Playern entweder ein WLAN-Router oder, falls kein WLAN verfügbar ein normaler Router mit dem das Gerät per Netzwerkkabel ans Internet angeschlossen werden kann. Insbesondere bei HD Filmen ist auf eine ausreichende Bandbreite zu achten (min. 10 MBit) und die Kabellösung zu bevorzugen. Beim Filmkonsum auf Smartphones und Tablets sollte man auch mit einem WLAN verbunden sein, da die Datenmenge, die der Anbieter im Paket zur Verfügung stellt sehr rasch überschritten wird und dann eventuell hohe Kosten anfallen. Im Artikel „Welcher Internet-Anschluss für wen“ lesen Sie ein wenig mehr über Bandbreiten.

Die Video Dienste laufen…

  1. … auf allen PCs die einen Browser haben
  2. … auf allen aktuellen Smartphones und Tablets für die eine App des entsprechenden Videoanbieters verfügbar ist
    • unbedingt vorher prüfen – ältere Versionen von Android oder IOS unterstützen die aktuellen App-Versionen eventuell nicht mehr!
  3. … auf Smart TVs – wenn es eine App für den Anbieter gibt
  4. … auf Mediaplayer Set-Top Boxen, die eine entsprechende App installiert haben oder für die eine verfügbar ist
  5. … auf Blu-Ray Player mit Smart TV Funktion

Apple TV und Chromecast nehmen eine Sonderstellung ein. Bei Apple TV wird Netflix direkt unterstützt, für die anderen Anbieter ist es erforderlich den Film oder die Serie auf einem Mac, einem iPhone oder einem iPad abzuspielen und sie damit auf die Apple TV Box zu streamen.

Der Chromecast benötigt ebenfalls einen PC (welcher ist egal, allerdings muss Google Chrome darauf laufen) oder ein Android Gerät, auf dem der Inhalt abgespielt wird und von dort an den Chromecast gestreamt wird.

In beiden Fällen erfolgt das drahtlos, ein Drahtlos Netzwerk ist erforderlich und das Gerät welches mit dem TV verbunden ist muss im selben Netzwerk sein wie jenes, von dem gestreamt wird.

Hier eine kleine Auswahl an Geräten, die sich für die Wiedergabe der Videos auf dem TV-Gerät eignen:

 

Für wen eignen sich die Video-Flatrates?

Wer topaktuelle Filme sehen will wird mit den Angeboten von Netflix, Maxdome und Amazon Prime Instant nur begrenzt Freude haben. Es gibt zwar immer eine kleine (wirklich klein!) Auswahl aus wirklich aktuellen Filmen, ein gutes Portfolio an aktuellen Blockbustern sucht man aber vergeblich. Die gibt es zwar mitunter, man muss sie dann aber auch bezahlen.

Man findet durchaus gute Filme, die sind aber dann häufig schon älter – was kein Problem darstellt, der Filmliebhaber wird aber vermutlich die DVD dazu schon in seiner Sammlung haben.

Menschen die Serien mögen werden sehr gut bedient. Netflix punktet mit eigenen Serien, Maxdome hat eine Unmenge an deutschen Produktionen im Programm – auch Shows und Realityformate und auch Amazon Prime Instant kann mit vielen Serien und entsprechend vielen Folgen davon punkten. Der Pferdefuß dabei ist, die meisten waren schon im TV zu sehen.

Wer B-Movies (und auch C- und D-Movies) mag kommt voll auf seine Kosten. Filme die sich nicht einmal in die Videothek um die Ecke getraut hätten, können bequem aus dem Netz gestreamt werden. Trashigste Horror- und Sciencefiction Filme findet man bei allen Anbietern zu Hauf.

Welcher ist der beste Anbieter bei Video aus dem Internet?

Diese Frage kann so nicht beantwortet werden, da die Geschmäcker zu verschieden sind. Hier eine kleine Auflistung der Stärken und Schwächen:

Netflix

 Netflix Pros:

  • Gute Auswahl an internationalen Filmen und Serien, alle sind auch mit Origninalton  verfügbar.
  • Netflix bietet exklusive Serien-Eigenproduktionen.
  • Die App zum Abspielen ist mit Abstand die komfortabelste, mit einer älteren Version der App kann auch auf dem ersten iPad noch geschaut werden.
  • Filme können fortgestetzt werden – unabhängig vom Gerät – z.B. am PC gestartet, später auf dem Smartphone einfach fortsetzen.
  • Wenn Sie britische und Amerikanische Serien lieben, sollten Sie Netflix einmal testen.

 Netflix Contras:

  • Deutsche oder österreichische Produktionen sind rar.
  • Die Gesamtauswahl ist nicht ganz so groß wie bei den anderen Anbietern, soll aber ausgebaut werden für den deutschsprachigen Raum.

Netflix jetzt testen:

Netflix

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Maxdome

Maxdome Pros:

  • Maxdome hat an deutschsprachigen Angeboten mit Abstand die größte Film- und Serienauswahl.
  • Auch Filme gibt es sehr viele – allerdings ist vieles davon einfach Trash.
  • Wenn Sie deutsche Fernsehformate lieben, müssen Sie Maxdome testen!

Maxdome Contras:

  • Die App für Maxdome erlaubt es nicht, einen Film der begonnen wurde später fortzusetzen – man muss den Film neu starten und eben bis zu der Stelle vorscrollen, an der man vorher pausiert hat.
  • Die App ist generell eher schwach
  • Der Trashfaktor ist gewaltig….
  • Nicht alle Filme bieten die Option den Originalton zu wählen

Maxdome jetzt testen:

maxdome - Deutschlands größte Online-Videothek

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Amazon Prime Instant

Amazon Prime Instant Videos ist der neueste in Österreich verfügbare Anbieter. Amazon Prime Instant punktet vor allem durch eine höhere Blockbuster-Quote. Filme ab 18 können erst angesehen werden, wenn die Altersverifikation mittels Reisepass oder Personalausweis in Kombination mit einer Kontonummer oder Kreditkarte durchgeführt wurde.

Amazon Prime Instant Pros:

  • Ist zwar Geschmackssache aber bei Filmen hat Amazon die bessere Auswahl – der Trashfaktor ist auch etwas niedriger.
  • Filme können fortgesetzt werden wie bei Netflix
  • Die Filmempfehlung bezieht eventuelle DVD-Käufe, die man vielleicht schon bei Amazon getätigt hat in die Beurteilung ein – sehr passend
  • Gute Serienmischung – deutsch / international
  • über den Browser gekaufte Titel (solche die nicht im Abo sind), können mit der App auch wiedergegeben werden
  • Amazon Prime bietet zusätzliche Dienste wie z.B. unbegrenzten Speicherplatz für Bilder – bei Buchung dieser und Jahreszahlung kostet das Video Abo dann nur noch etwas über 4 € im Monat.
  • Wenn Sie aktuelle Filme suchen, sollten Sie Amazon Prime Instant ausprobieren!

Amazon Prime Contras:

  • Die Inhaltssuche, die es bei allen Anbietern gibt, unterscheidet bei Amazon zuerst einmal nicht zwischen Filmen die bezahlt werden müssen und solchen die im Abo enthalten sind. Man stellt erst beim Versuch den Film abzuspielen frustriert fest, dass man den erst kaufen oder kostenpflichtig ausleihen muss.
  • Originaltonfassungen nicht immer vorhanden bei den im Paket enthaltenen Filmen
  • Etwas Bandbreitenhungriger als die beiden anderen Anbieter

Amaon Prime Instant Video jetzt testen:

 

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Internet Video Streaming Fazit

Man hat die Qual der Wahl – aber man kann auch testen. Des weiteren spricht auch nach einem Test nichts dagegen ein Monat jenen Anbieter zu buchen, ihn rechtzeitig abzubestellen um im nächsten Monat dann den anderen zu wählen. Da es keine Wochenlangen Kündigungsfristen gibt stellt das kein Problem dar. Für 7,99 € bekommt man viel zu sehen, bei allen Videodiensten.

Ich glaube nicht, dass die Diskussion sein wird „Welchen nehme ich?“ sondern viel eher „Welchen nehme ich dieses Monat?“. Video on Demand ist eine gute Ergänzung zum normalen Fernsehen, bei Sportereignissen wird man um das Live-TV nicht herumkommen. Pay-TV darf sich – außer bei Sportkunden – durchaus etwas wärmer anziehen.

Mit den Internet-Streamingdiensten werfen wir vermutlich einen Blick in die Zukunft des Fernsehens generell. Der Konsument wird sich nicht mehr etwas vorsetzen lassen sondern er wird wählen. Die Wahl wird aber nicht nur sein was, sondern auch wann und wo. Vielen ist es noch ein wenig kompliziert – aber das wird sich legen, die nächste Generation wird sich vermutlich nicht mehr über das Fernsehprogramm ärgern.