Monthly Archives: Juni 2014

RSS Feeds – Ihr persönliches Nachrichtenportal auf PC, Smartphone & Tablet

Manche haben  RSS Feeds schon totgeglaubt und beerdigt, Google hat den eigenen Google Reader außer dienst gestellt. Manche wissen nicht einmal, dass es sowas wie RSS Feeds überhaupt gibt und klicken sich täglich durch etliche Nachrichtenportale um das für sie interessante herauszulesen. Und wieder andere haben ja Twitter und Facebook und hoffen so, nichts von den Themen die sie bewegen zu verpassen. Aber RSS Feeds sind vorhanden und wertvoller denn je – der mündige RSS User lässt sich seine News automatisch zusammenstellen. Aber beginnen wir am Anfang…

Was ist ein RSS Feed?

RSS Feeds sind Inhalte von Webseiten, die in einem bestimmten Format aufbereitet werden. Dies sind zum Beispiel Schlagzeilen, kurze Einleitungen oder auch ganze Artikel. Möchte man so einen Feed lesen, muss man ihn zunächst in einen RSS-Reader importieren. Dies geschieht, indem man die Adresse des Feeds im Reader abspeichert und den Feed damit abonniert. Wenn es dann Neues gibt, werden die neuen Inhalte – zum Beispiel dieser Artikel – vom RSS Reader auf das Gerät geladen mit dem man die Feeds ansehen möchte.

Dieser Blog ist zum Beispiel via

RSS Feed des Blogs der Guten Webseitehttps://blog.gute-webseite.at/feed

zu abonnieren. Fast jeder Blog bietet übrigens einen Feed an – immer dort wor Sie dieses oder ein ähnliches SymbolRSS Feeds sehen, verbirgt sich dahinter ein Feed. Damit ist es für Sie möglich wirklich die Neuigkeiten zu abonnieren, die für Sie relevant sind. Sie müssen also nicht mehr warten, bis ein Newsportal all das zusammenträgt, was Sie interessiert, sie können das selbst erlegiden lassen in dem Sie Feeds abonnieren.

Damit Sie diese abonnieren können brauchen Sie einen RSS Reader. Hier zwei Links RSS Readern:

RSS Feeds abonniert und was jetzt?

Wenn Sie Feeds abonniert haben, lassen Sie den Reader einfach im Hintergrund laufen – sobald es von einer Ihrer Feed-Quellen Neuigkeiten gibt, teilt Ihnen Ihr Reader das auf Ihrem Desktop mit und Sie können sehen was sich tut. Wenn Sie einen gesamten Artikel lesen möchten, müssen Sie dies tun indem Sie die Webseite via Link aufrufen. Im oben angeführten Feedreader wird das in der Software selbst gelöst. Wenn Sie eine Schlagzeile interessant finden, drücken Sie „Enter“ und in der Artikelansicht wird die Webseite mit dem zugehörigen Artikel geladen.

Für wen sind RSS Feeds interessant?

RSS Feed auf dem Iphone

Liste von Feeds auf dem Smartphone

Es gibt Menschen, die hunderte Feeds aus ebensovielen Quellen abonniert haben. Sportfeeds sind besonders beliebt, da Ergebnisse, Zwischenstände usw. via Feed quasi in Echtzeit abgerufen werden können. Interessant sind diese Feeds eigentlich für alle, die sich regelmäßig zu bestimmten Themen informieren möchten. Dabei kann die Auswahl der Quellen durchaus skurril anmuten. Ein Bekannter von mir hat etwa 300 Blogs über Aliens & Ufos abonniert, damit er ja nicht verpasst, falls irgendwo eine Sichtung stattfindet.

Am beliebtesten sind natürlich die Feeds der großen Nachrichtenportale, Zeitungen und Fernsehsender. Ganz unten finden Sie eine Auswahl von Feeds für Österreich und Deutschland. Um mit den abonnierten Feeds leichter umgehen zu können, kann man die aus dem Reader auch exportieren, und auf einem anderen Gerät ebenfalls verwenden. Onlinedienste bieten beispielsweise an, die Feeds dort zu abonnieren und mittels Client auf jedem Gerät automatisch alles zu bekommen, was man möchte.

Hier ein solcher Dienst, der auch ohne Login mit Facebook oder anderen sozialen Netzen auskommt und eine Registrierung direkt ermöglicht:

Der Dienst ist für bis zu 100 Feeds kostenlos. Apropos – so richtig Spaß macht das Lesen ja erst auf dem Tablet, oder?

Feed Reader für Tablet und Smartphone

Die folgenden Apps bieten die Möglichkeit Feeds zu lesen, teilweise lassen sie sich auch mit dem Old Reader zu synchronisieren (Feeddler RSS) – somit sind die Feeds, die dort abonniert wurden, dann auch gleich auf Ihrem Smartphone oder Tablet.

Im folgenden noch einige populäre RSS Feeds:

Die Liste ließe sich sehr lange fortsetzen – wenn Sie Ihre Zeitung oder Ihr Newsportal hier nicht finden, bitte einfach in einen Kommentar anfügen. Für diese Liste werden „große“ Newsportale, Zeitungen, Rundfunkstationen und größere Blogs akzeptiert.

Caching Plugins für WordPress

Ihr WordPress Webseite ist zu langsam? Beim Warten wächst Ihnen ein Bart?

Wordpress Pagespeed verbessern mit Caching Plugins für WordPressCaching Plugins für WordPress sind fast schon ein Muss. Wer WordPress ein wenig mehr nutzt und sich in Punkto Plugins eben nicht wirklich zurückhalten mag, wird über kurz oder lang nicht drum herumkommen auch etwas dafür zu tun, dass WordPress schneller wird. Ein gute WordPress Pagespeed ist nicht nur für Besucher angenehmer sondern auch bei Suchmaschinen beliebter. Im Folgenden beschreibe ich drei Möglichkeiten, mit Caching Plugins für WordPress eine bessere Performance zu erreichen.

Was ist ein WordPress Cache?

Wenn WordPress einen Cache anlegt, so werden die normalerweise per PHP dynamisch beim Aufruf erstellten Seiten als HTML Seiten abgespeichert und der ganze Prozess zur Seitenerstellung wird eingespart. Dadurch werden die Seiten schneller geladen. Zusätzlich bieten die meisten Plugins noch an die Skripte zusammenzufassen und zu komprimieren, was weiter zu einem besseren WordPress Pagespeed beiträgt.

Allgemeines zu Caching Plugins für WordPress

Bei allen gilt: „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ – vor dem Ausprobieren / der Insatllation eines Caching Plugins daher unbedingt ein Backup der Seite und der Datenbank durchführen. Insbesondere bei der Skriptkomprimierung (JavaScript & CSS) kann es passieren, dass das Ergebnis eine fehlerhafte Darstellung der Seite zur Folge hat. Nicht jedes Template mag es, wenn man beispielsweise die Skripte alle in den Footer verschiebt – ausprobieren lohnt sich.  Den Pagespeed der eigenen Seite kann man übrigens rasch messen >>hier ein Link zu Pagespeed.de – dort erfährt man auch wo es Probleme gibt. Das Vorher-Nachher Erlebnis kann sehr erleuchtend sein.

Ein zweites Problem kann auftreten, wenn der Provider gewisse Voraussetzungen für ein Plugin am Server nicht unterstützt – am besten direkt beim Provider Anfragen. Wenn Caching Plugins aktiv sind, sind Änderungen am Layout der Seite oder in den Skripten häufig nicht gleich sichtbar – daher immer den WordPress Cache leeren, nachdem man eine Änderung dort vorgenommen hat. Die meisten Plugins bieten eine Option an, für eingeloggte Benutzer Inhalte nicht zu cachen. Das bedeutet aber nicht, dass nicht trotzdem auf gecachte Skripte zurückgegriffen wird. Bei Änderungen im Code ist es empfehlenswert, das Caching Plugin nach dem Leeren des Cache, kurzfristig zu deaktivieren.

1. WP Fastest Cache

WP Fastest Cache zur Verbesserung des WordPress Pagespeed

Nach meiner Erfahrung ist diese Plugin das schnellste unter der Sonne. Unkompliziert in der Konfiguration und wenn man keinen Shop oder Ähnliches auf der Seite betreibt auch recht Problemlos. Der Pferdefuss an der Sache ist, sobald eine erweiterte Interaktion mit Besuchern angestrebt wird, scheitert WP Fastest Cache leider – wie zum Beispiel bei Shop-Systemen. Auch WordPress Multisite Installationen sollten die Finger davon lassen. Es ist mit dem Plugin nicht möglich gewisse Abfragen nicht zu cachen oder Seiten auszuschließen, diesbezüglich muss man nach einer anderen Lösung suchen. Content Delivery Netzwerke können in WP Fastest Cache leider nicht integriert werden.

Zusammenfassend ist WP Fastest Cache wirklich schnell – sowohl im Setup als auch in den Resultaten, aber leider nur bedingt einsetzbar.

2. W3 Total Cache

W3 Total Cache - Caching Plugins für WordPress

Die eierlegende Wollmilchsau unter den Caching Plugins für WordPress. W3 Total Cache kann fast alles und ist deshalb auch etwas anspruchsvoller in der Konfiguration. Dafür bekommt man aber auch was – Content Delivery Netzwerke, Kontrolle über das was gecached werden soll und die Unterstützung von WordPress Multisite sind selbstverständlich. Bei Multisite ist es leider nicht möglich einfach eine Seite nicht zu cachen – das kann meines Wissens auch noch kein Plguin wirklich. Die Entwickler von W3 Total Cache bieten auch Hilfe bei der Konfiguration – gegen Bares versteht sich – was sich aber durchaus auszahlen kann. Insbesondere wenn Shops oder eine andere Form von Besucherinteraktion stattfindet ist es wichtig zu wissen was man tut, damit man die richtigen Abfragen und Inhalte vom Cache ausnimmt.

Ist W3 Total Cache richtig konfiguriert, steht es keinem anderen Plugin in Punkto Worpdress Pagespeed um irgendetwas nach, allerdings ist der Weg zur richtigen Konfiguration mitunter ein steiniger…

3. Wordfence Security – Performance Setup

Wordfence WordPress Cache & Sicherheit

Es mag nun ein wenig seltsam aussehen, hier ein Sicherheitsplugin bei den Caching Plugins vorzufinden, aber Wordfence bietet seit kurzem ein Performance Setup welches gar nicht schlecht ist. Der Grund dafür – so die Entwickler – ist, dass bei einer DDOS-Attacke eine raschere Abwicklung der Anfragen zu einer geringeren Belastung führt.

Die Performance lässt sich in zwei Stufen steigern – einmal 2-3 mal schneller mit „normalem“ Caching, was auch gut funktioniert und keine Probleme mit anderen Plugins oder Templates verursacht. Die zweite Stufe nennt sich stolz Falcon Engine und soll die Seite 30 – 50 mal schneller machen. Im Test konnte ich diese unglaubliche Steigerung zwar nicht ganz erreichen, aber flott lief es ohne weiteres.

Ein dickes Plus bekommt die Caching Option von Wordfence in Punkto Ausnahmen vom Cache. Ganz simpel kann man URLs bzw. sogar Teile von URLs definieren, die nicht gecached werden sollen. Damit harmonisiert Wordfence auch sehr unkompliziert mit allen Arten von User-Interaktion der Seite.

Weitere Möglichkeiten

Cloudflare

CDN Cloudflare - auch gut um den WordPress Pagespeed zu verbessern

Content Delivery Netzwerke (CDN) sind sinnvoll wenn viele Bilder und Medien auf der Seite angeboten werden. Diese lagern Dateien quasi auf spezialisierten Servern aus und stellen sie der Seite zur Verfügung – das schont die eigene Server-Infrastruktur. Cloudflare bietet hier eine kostenlose Möglichkeit die Seite schneller zu machen und filtert gleichzeitig bekannte Angreifer aus. Details dazu finden Sie auf den Seiten von Cloudflare. Es gibt von Cloudflare auch ein WordPress-Plugin, das ordnet aber lediglich die IP-Adressen wieder den Ursprünglichen Besuchern entsprechend zu und ermöglicht so weiterhin korrekte Seitenstatistiken.

Bilder optimieren – auch eine Möglichkeit den WordPress Pagespeed zu verbessern

Das sollte eigentlich keine Option sein, dennoch erlebe ich es immer wieder, dass die Bilder von der Digitalkamera direkt zu WordPress hochgeladen werden. Das ist vielleicht möglich, aber nicht wirklich vorteilhaft. Zunächst sollten die Bilder kleiner gemacht werden. Hier ein Programm, das klein ist und recht einfach funktioniert wenn es darum geht die Bilder Webtauglich zu machen.

Außerdem kann man seine Bilder auch online im Backend von WordPress noch optimieren. Das folgende Plugin bietet genau diese Möglichkeit und sorgt zunächst für weniger Speicherplatzbedarf und in weiterer Folge für eine schnellere Ladezeit. Es kann auch auf bestehende und prall gefüllte Mediatheken angewendet werden und sorgt durch die Indizierung der Bilder in einer Tabelle dafür, dass diese nicht doppelt optimiert werden.

CDNs zu verwenden und Bilder zu optimieren sind auch Möglichkeiten den WordPress Pagespeed zu verbessern, ohne Caching Plugins für WordPress ist das aber nur die halbe Miete. Probieren Sie einfach aus, was Sie aus Ihrer Seite herausholen können – aber wie gesagt unbedingt vorher ein Backup anlegen!!!

Smartphones an Schulen – eine persönliche Meinung

Smartphones an SchulenSmartphones an Schulen gehören – meiner Meinung nach leider – zum Alltag wie Jausenbrote und Bundstifte. Smartphones generell sind wahrscheinlich das beliebteste – und teuerste – Spielzeug bei Schülern in der heutigen Zeit, aber nicht nur das. Gerade im schulischen Umfeld haben sie einen negativen Beigeschmack, nicht zuletzt deshalb weil der Nutzen in der Schule gleich null ist. Verbote werden nur zögerlich ausgesprochen und sind umstritten, wenn man sich aber vor Augen führt, welche Bedeutung die Smartphones in der Schule tatsächlich haben, könnte man Verbote durchaus befürworten:

  • Statussymbole – verstärken soziales Gefälle
  • Videokameras – nur zu oft um Peinlichkeiten gleich ins Netz zu stellen
  • Messenger während, zwischen und nach dem Unterricht (mehrere tausend Nachrichten pro Monat und Kind sind normal!)
  • Videoplayer
  • Beliebtes Diebesgut

Die Gründe warum Kinder Smartphones – und ich spreche nicht von normalen Mobiltelefonen – in die Schule mitnehmen müssen sind praktisch nicht vorhanden. Spricht man mit Eltern die das befürworten, kommen die obskursten Argumente auf den Tisch.

Mein Kind braucht ein Telefon in der Schule

Ok, das mögen viele Eltern gut finden – aber muss es wirklich ein Smartphone sein? Zum Vergleich hier ein  Telefonmodell, das vertragsfrei sehr günstig zu haben ist.

Ein Telefon ohne Kamera, Radio usw.:

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Leider gibt es gar nicht so viele Telefone, die diese Voraussetzungen erfüllen. Damit kann man telefonieren und auch SMS schreiben, es ist aber kein(e):

  • Computer
  • Audiorekorder
  • Radio
  • MP3 Player
  • Videokamera
  • Fernseher
  • Nachrichtenzentrale

Es spricht wirklich nichts gegen Telefone an Schulen, aber Smartphones verfügen eben generell über die oben angeführten Zusatzfunktionen und nicht eine davon ist der Sache, den Unterricht besser zu gestalten, den Schülern Wissen zu vermitteln und pädagogisch auf sie einzuwirken, dienlich.

Cybermobbing, Schulhofvideos usw.

Cybermobbing ist zu einem großen Teil deshalb möglich an Schulen, weil die Kids ihre Smartphones dazu verwenden, andere Schüler in peinlichen Situationen zu filmen oder zu fotografieren. Das kann mitunter auch für die Eltern ein Problem werden, da es gegen die Privatsphäre ist und die Eltern hier eben Sorge dafür tragen sollten, damit solche Dinge nicht geschehen.

Mehr zum Thema Smartphones, Kinder & Internet und Cybermobbing:

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Hier ein paar Links zu Artikeln, die sich  mit dem Thema Kinder & Internet und natürlich Smartphones auseinandersetzen:

Ein Video über Cybermobbing: