Monthly Archives: Februar 2014

WhatsApp Facebook – Datentausch in der Oberliga?

 

Facebook kauft WhatsApp – für laue 19 Milliarden $ – stellt sich die Frage was für Facebook wichtiger war, die Einnahmen oder die Daten die Sie theoretisch bekommen können. Im letzten Artikel zum Thema WhatsApp ging es darum, was die App alles an Daten aufgreifen könnte:

Gestern las ich zu diesem Thema einen Kommentar auf Facebook, in dem ein Nutzer sich und eine empörte Nutzerin beruhigte in dem er darauf verwies, dass das vielleicht alles nicht so stimme.

Tatsache ist, solche Apps können wirklich einen tiefen Einblick in Ihr Privatleben nehmen, ob sie es tun ist eine andere Frage. Für Sie gilt aber immer: Versuchen Sie so gut wie möglich im Griff zu behalten, wo Ihre Daten hingehen!

Was macht Facebook mit WhatsApp?

Laut ersten Aussagen soll WhatsApp weiterhin eigenständig bleiben und auch weiterhin nicht mehr kosten. Werfen wir aber einen Blick zurück auf persönliche Daten, so wissen wir, dass Facebook in denen die wertvollsten Güter sieht. Personalisierte Werbungen, gefilterte Posts usw.

Man darf schon davon ausgehen, dass Facebook seine Nutzerdaten mit den neu gekauften von WhatsApp zusamenführt. Vermutlich wird das ganze dann als „noch besseres Facebookerlebnis“ verkauft, aber Fakt ist, dass Sie wieder einmal Daten die Ihnen gehören unkontrolliert von einem Konzern zum nächsten wandern sehen.

Threema – sichere Alternative zu WhatsApp

Warum ich hier immer wieder Threema nenne hat seine Gründe und die will ich Ihnen nicht vorenthalten. Der Hauptgrund für mich ist, dass die WhatsApp-Alternative verschlüsselt:

  1. Threema bietet End-to-End Verschlüsselung – das bedeutet für Sie, dass nicht einmal der Anbieter von Threema Ihre Nachrichten lesen kann und schon gar nicht jemand, der sie vielleicht abfängt.
  2. Man muss Threema nicht sein ganzes Adressbuch offenbaren.
  3. Kontakte die hinzugefügt wurden, werden nicht unverschlüsselt auf US-Servern gespeichert
  4. Mittels QR-Code kann man seinen eigenen Threema-Code  bequem Freunden oder Geschäftspartnern per Scan übermitteln. Man kann den Code natürlich auch auf Visitenkarten o. Ä. anbringen, wenn man das wirklich möchte.
  5. Gruppenchats, Anhänge, usw. – ähnlich wie WhatsApp – nur eben privater

Hier bekommen Sie die Threema App:

 

Android app on Google Play Download on the App Store

Festplattenabgabe – Gedanken zum Thema Urheberrecht 2014

 

Josef Ostermayer (SPÖ), Kulturminister und einer der die Idee der Festplattenabgabe gut findet, möchte sie demnächst auch umsetzen. Nicht jeder kann diesem Ansinnen etwas abgewinnen – was auch verständlich ist.

Was und warum überhaupt Festplattenabgabe?

Die Idee hinter der Festplattenabgabe ist, den Künstlern, die sich durch mit Hilfe von Festplatten angefertigten Privatkopien um ihr Geld gebracht sehen, etwas davon zurückzugeben. Sie speichern keine Musik auf Festplatten? Genau dort liegt der Haken…

Die Österreicher speichern viel auf ihren Handies, Computern und Tablets – aber wie viel Musik? Gehe ich von meiner Art der Verwendung aus, werfe ich einen Blick in die Festplatten von Kunden und der Verwandtschaft, so finden sich auf diesen Festplatten hauptsächlich Fotos und Videos die mit Handy oder Digitalkamera aufgenommen wurden.

Die „Privatkopie“, der eigentliche Anlass für die Abgabe, und zu der man auch berechtigt wäre, ist auf Festplatten nicht so einfach wie man das meinen könnte. DVDs und CDs kommen häufig schon mit einem Kopierschutz in den Handel – diesen zu umgehen wäre illegal und somit hat sich das Recht auf Privatkopie auch schon erledigt. Die Musik via Itunes oder anderer Software, die mit einem MP3-Player geliefert wird, auf den eigenen Player oder das eigene Telefon zu laden, ist meistens dennoch möglich – viele Nutzer kaufen dann aber auch gar keinen Tonträger mehr, sondern laden sich gekaufte, und damit lizensierte Inhalte direkt herunter. Dann sprechen wir aber nicht von einer Privatkopie. Inhalte kostenlos aus dem Internet zu laden ist legal nur begrenzt möglich, es gibt aber auch noch Streaming. Dabei bleibt aber auf der Platte nichts zurück und der Streaminganbieter hat bereits Lizenzkosten zu bezahlen, also auch keine Privatkopie.

In Hinblick auf die technische Entwicklung, sieht die Festplattenabgabe als Nachfolger der Leerkassettenvergütung somit schon wieder alt aus.

Hier das Ergebnis einer kurzen Umfrage auf der Guten Webseite, die uns vielleicht eine Idee davon gibt, wie die Situation tatsächlich ist:

festplattenabgabe1   festplattenabgabe2

Was ist gegen die Festplattenabgabe zu sagen?

Wie der Verein für Internetzbenutzer Österreichs (VIBE!at) in einem Artikel zur Festplattenabgabe ebenfalls feststellt, spricht als Hauptargument gegen die pauschale Festplattenabgabe eben, dass im Gegensatz zur bisherigen Leerkassettenvergütung, die Festplatte für alles mögliche benutzt werden kann. VIBE!at spricht sich eher für eine Breitband-Internetabgabe aus – eine Idee der Grünen. Hierfür haben die verantwortlichen Stellen aber bestenfalls Vorschläge und Ideen  aber noch keine praktikablen Ansätze präsentiert.

Ich habe im Artikel „Wieviel Recht hat Kunst“ schon ein wenig über die Festplattenabgabe geschrieben. Die Situation ist verworren, aber eine Abgabe auf alle Festplatten weil man was tun könnte, was den Künstlern schadet, ist vermutlich kurzsichtig und bei weitem nicht mehr zeitgemäß. Die Streamingangebote werden immer mehr – die Notwendigkeit etwas bewusst abzuspeichern um es konsumieren zu können, wird dank verbessertem Breitbandangebot immer geringer. Die Breitbandgebühr für Private sähe da wesentlich plausibler aus auf den ersten Blick.

Welche Geräte sind von der Festplattenabgabe betroffen?

Gegen die FestplattenabgabeAlles vom USB-Stick bis hin zum Handy, jedes Speichermedium eben, das geeignet wäre medialen Inhalt abzuspeichern, müsste im Kaufpreis diese Abgabe enthalten. Der Elektrohandel und die Konsumentenschützer wie auch die Wirtschaftskammer wehren sich natürlich dagegen.

Links

 

Sicher einkaufen im Onlineshop – Vorsicht vor Internetbetrug

Der Einkauf in einem Onlineshop ist normalerweise ziemlich sicher. Es gibt aber immer wieder schwarze Schafe, aktuell auf der Webseite des Internet Ombudsmannes der AK Österreich finden sich zwei solche auf der ersten Seite.

>> Internet Watchlist des Internet Ombudsman (AK Internet)

Wie erkennt man nun einen „falschen“ Onlineshop?

Am besten Sie stellen sich den Onlineshop wie ein normales Geschäft vor, in einer Einkaufspassage. Es hat eine Adresse, es gibt Angebote und es gibt einen Eigentümer. Schritt für Schritt versuchen wir nun zu verifizieren ob der Shop das ist, was er zu sein vorgibt. Bevor wir das tun ein Hinweis, der sehr oft übersehen wird:

Wenn Preise offensichtlich viel zu niedrig sind (z.B. Neues Iphone in einem Shop um 49€ ohne Vertrag), ist ein Internetbetrug wahrscheinlich!

1.) Sehen wir uns die Adresse an. Sie lautet zum Beispiel www.gute-webseite.at

2.) Wem gehört diese Adresse? Im Impressum steht für gewöhnlich, wer verantwortlich für die Seite ist. Ich kann hier als Webseitenbetreiber aber eigentlich alles reinschreiben – können Sie das überprüfen? Ja, Sie können.

  • Suchen Sie nach dem im Impressum angegebenen Händler auf Google oder einem Telefonbuch in dessen lokalem Umfeld
  • Wird dort ein Eintrag gefunden, dann können Sie zumindest davon ausgehen, dass es diese Firma / diesen Händler gibt.
  • Wird von dem Eintrag auch zu der Adresse gelinkt, von der wir vorher das Impressum gelesen haben, dann dürfte eigentlich alles passen.
  • Zusätzlich gibt es in Österreich noch das >>Firmen A-Z der Wirtschaftskammer – dort finden Sie auch entsprechende Einträge über alle Firmen in Österreich
  • Finden Sie weder einen Eintrag im Telefonbuch, noch in der Suchmaschine, sollte man vorsichtig sein.
  • Man kann auch den Inhaber der Domain herausfinden – z.B bei Nic.at für Österreich oder DENIC für Deutschland.

 

  • Stehen hier Daten die zu erwarten wären laut dem Impressum auf der Seite, können Sie den Domaininhaber auch im Telefonbuch finden und steht der Eintrag für die Domain bei der Registrierungsstelle in einer Beziehung zu Impressum und Telefonbucheinträgen, sieht es ganz gut aus.

Prüfsiegel gegen Internetbetrug3.) Prüfsiegel – werden solche angeführt ist man rascher am Ziel – ein Klick auf das Siegel sollte zur Vergabestelle führen (ACHTEN SIE AUF DIE ADRESSE AUF DIE SIE BEI EINEM KLICK GEFÜHRT WERDEN – es kann auch die Seite des Prüfsiegels gefälscht werden!!! Wenn die Adresse im Browser verborgen wird, geben Sie diese Manuell in einem neuen Fenster ein und überprüfen Sie den Shop so!). Dort kann man dann nachlesen, ob ein Zertifikat für die Seite erstellt wurde. Wird das Siegel einfach nur so verwendet, ohne einen Link zur Vergabestelle oder dort einem Zertifikat – FINGER WEG!

Hier ein paar Links zu Prüfsiegelvergabestellen:

Noch einmal, wenn die Vergabestelle des Siegels den Shop nicht namentlich anführt, handelt es sich um eine mißbräuchliche Verwendung des Siegels und der Shop ist per se wahrscheinlich nicht vertrauenswürdig.

4.) Zahlungsmöglichkeiten – bei Zahlung auf Rechnung sind Sie sicher. Leider gibt es wahrscheinlich mehr Fälle in denen Rechnungen nicht bezahlt werden als es welche gibt in denen Lieferungen nicht ausgeführt werden. Deshalb lassen viele Onlinehändler sich auf kein Risiko ein, die Ware zu versenden, bevor sie nicht auch Geld gesehen haben. Ein Verzicht auf Zahlung auf Rechnung ist daher nicht automatisch ein Grund einen Shop zu verdächtigen unredlich zu handeln. Paypal ist eine weitere Bezahlform, die dem Konsumenten eine gewisse Sicherheit bietet – >> der Paypal-Käuferschutz.

Was ist mit AGB usw. beim Onlineshop?

Die AGBs oder sonstige rechtliche Angaben zu prüfen ist zwar in Ordnung, jedoch gibt es davon zu viele im Netz und auch ein krimineller Onlineshop könnte diese sofort irgendwo rauskopieren und bei sich verwenden.

  • Das Vorhandensein von korrekten AGBs, Rücktrittsbelehrungen usw. gibt keine Auskunft über die Sicherheit bzw. Redlichkeit des Shops!!!

Welche anderen Anzeichen gibt es für online Betrug?

Hier ein paar Indizien die zur Vorsicht raten zusammengefasst:

  • – Firmensitz außerhalb der EU und UID Nummer wird angegeben
  • – Firma nicht auffindbar in öffentlichen Registern (z.B. WKO) oder Telefonbüchern
  • – Rechtschreibfehler und fehlerhafte Zeichen häufen sich auf der Seite
  • – Internetadresse ist nicht zu recherchieren (Domaininhaber unklar)
  • – Preise sind deutlich unter den Marktpreisen angesiedelt
  • – Keine Telefon- oder Faxnummern auf der Seite (nicht unbedingt ein Hinweis, aber wenn andere Indizien auch zutreffen, sollte man darauf achten)
  • – Widersprüchliche Angaben in Impressum, AGB und Kontakt – z.B. Webadresse und Kontaktemail stimmen nicht zusamme
  • – Prüfsiegel werden mißbräuchlich verwendet
  • – Außergewöhnlich lange Lieferzeiten werden angegeben (dies kann dem Shopbetreiber der Internetbetrug vorhat helfen, seinen Shop möglichst lange online zu halten)

Diese Liste wird mitunter ergänzt.

Seien Sie vorsichtig wo Sie einkaufen – im Zweifelsfall können Sie auch gerne hier eine Anfrage stellen oder Sie nutzen die Kommentarfunktion unten.

Wenn Sie ein Opfer sind, sollten Sie den Internetbetrug melden und eine Anzeige bei der Polizei machen!

Beispiele für Internetbetrug

Internetbetrug aufdeckenAuf den Seiten der Watchlist Internet (Link auch ganz oben) werden zur Zeit (17.2.2014) zwei Onlineshops angeführt die laut dem Internet Ombudsmann online Betrug betreiben. Ich verlinke hier bewusst nicht dorthin, Sie können die Adressen aber in Ihre Adresszeile kopieren und selbst einen Blick drauf werfen.

  • www.tourexstore.net
  • www.sport-direkt24.com

Wenn Sie die Hinweise von Vorhin befolgen, sollte Ihnen schnell klar werden, warum diese beiden Shops wahrscheinlich nicht seriös arbeiten. Viel Erfolg bei der Aufdeckung von online Betrug, auf das Sie nicht darauf hereinfallen!

WhatsApp und der persönliche Datenschutz

Der beliebte Messenger WhatsApp, der als günstige Alternative zu SMS auf zahlreichen Smartphones verwendet wird ist nicht ganz unbedenklich. Die Frage ist immer, macht WhatsApp auch wirklich alles, was es tatsächlich könnte, mit seinen Zugriffsrechten?

Was ist WhatsApp?

WhatsApp ist als Alternative zu SMS gedacht. Der Dienst war zu Beginn komplett kostenlos, heute muss man fürs erste Jahr nichts bezahlen, ab dem zweiten fallen jährliche Gebühren in der Höhe von 0,89 € an. Vergleichsweise günstig, da man damit so viele Nachrichten mit Bildern, Videos, usw. versenden kann wie man möchte.

WhatsApp gibt es für Android, IOS, Blackberry, Nokia und Windows Phone, hier die Links zu IOS und Android-Version:

Android app on Google Play
 Download_on_the_App_Store_Badge_DE_135x40

Warum gibt es Bedenken in Punkto Datenschutz?

Damit WhatsApp funktioniert, muss man deren Bedingungen zustimmen. Einzusehen hier:

Darin wird etliche Male erwähnt, dass nicht geplant ist in der App Werbung zu verbreiten, und man hoffe, dass dies so bleibt – also ausgeschlossen wird es nicht. Was die Datenschützer auf den Plan ruft sind die Zugeständnisse in Punkto Privatsphäre, die die App benötigt damit sie auch funktioniert. Hier einmal das was die Android Paketinstallation haben möchte:

whatsapp

Eine ganze Menge also. Einige Dinge sind wirklich nötig, damit die Anwendung so problemlos wie möglich funktioniert, allerdings nicht alle (ein paar sind für spezielle Funktionen erforderlich) und WhatsApp hat tatsächlich nicht nur dann Zugriff darauf, wenn wir gerade eine Nachricht senden, sondern immer wenn es läuft – auch im Hintergrund.

In einem Artikel auf der Nachrichtenplattform DerWesten.de geht ein Experte so weit zu behaupten, dass Anrufe mitgeschnitten werden und vergleicht WhatsApp mit einer Wanze, die man mit sich herumträgt. Es ist schwierig diese Behauptungen zu verifizieren – technisch möglich ist es aber.

Was kann man tun um seine Privatsphäre zu schützen?

Die Antwort darauf lautet – eine Alternative verwenden. Wenn Sie sicher sein wollen, dass keine Ihrer Daten in fremde Hände gelangen, nutzen Sie ein anderes System.

Eine sichere WhatsApp Alternative: Threema

Threema kommt aus der Schweiz und bietet Datenverschlüsselung fürs Messaging, Gruppenchats, den Versand von Fotos und Videos und noch einiges mehr. Die App kostet einmalig 1,60 € und ist im Playstore zu haben, die Links finden Sie hier:


Android app on Google Play
 Download_on_the_App_Store_Badge_DE_135x40

Warum ist Threema Datenschutztechnisch besser als WhatsApp?

Hier der Vergleich, links ist WhatsApp, rechts Threema (klicken zum Vergrößern):

Vergleich Whatsapp Alternative ThreemaThreema verzichtet auf ein paar ganz wesentliche Punkte beim Zugriff auf Ihr Mobilgerät:

  • – persönliche Informationen
  • – Netzwerkbasierten Standort (GPS kann man ausschalten, diesen nicht)
  • – es kann nicht in Ihrem Namen jemanden anrufen
  • – die Schweizer App kann nicht selbsttätig Audio und Videoaufzeichnungen durchführen
  • – keine Systemeinstellungen können geändert werden
  • – Informationen über andere ausgeführte Apps werden nicht an die App übermittelt
  • – die Syncstatistiken können nicht ausgelesen werden
  • – der WLAN Status kann nicht von der Software geändert werden

Und noch einiges mehr – lesen Sie selbst. Es bleibt nun jedem selbst überlassen, ob er oder sie lieber WhatsApp nutzt – in Zeiten von Datenspionage sollte man sich dies aber gut überlegen.

Warum WordPress wirklich gut ist

Bevor ich schreibe warum WordPress wirklich gut ist, möchte ich erläutern was WordPress heute ist. Noch immer wird in vielen Artikeln und Foren von WordPress als der Blogsoftware schlechthin gesprochen. Das stimmt auch, für Blogs ist WordPress sicher das beste Werkzeug. Was aber gerne vergessen wird ist, dass es mittlerweile ein vollwertiges CMS (Content Management System) ist, das von allen möglichen Bereichen eingesetzt wird. Mit entsprechenden Plugins ist auch Ihr WordPress Webshop kein Problem mehr.

WordPress kann mehr als nur bloggen

Bloggen – einen Weblog führen, ein Journal oder auch ein Webmagazin schreiben – die Kernidee dahinter ist, häufig neuen Content ohne viel technisches Blabla ins Netz zu stellen. Bilder, Videos und natürlich Artikel werden veröffentlicht und hoffentlich auch gelesen. Der Unterschied zur „normalen“ Webseite ist nicht so groß. Will diese erfolgreich sein, muss auch sie aktuell, multimedial und gut gewartet sein.

Eine Firmenwebseite hat natürlich einen gewissen Qualitätsanspruch, was das Design angeht. Wichtig ist, dass Webdesign und Content getrennt sind, damit jener, der den Content eingibt, sich nicht ums Webdesign kümmern muss und neue Beiträge automatisch dann so im Web stehen, wie sie sollen. WordPress arbeitet mit Templates, die genau dies ermöglichen.

Funktionen, Interaktionen und Benutzerverwaltung sind in WordPress schon von Beginn an verankert. Die Funktionalität wird durch unzählige, zum größten Teil kostenlose Plugins ständig erweitert. Sie können in relativ kurzer Zeit Umfragen durchführen, geschützte Bereich für Mitarbeiter anlegen und auch sonst so ziemlich alles, was im Web momentan Stand der Technik ist.

Warum braucht man WordPress Profis?

Profis helfen Ihnen schnell und effizient ein Template oder eine Webseite so anzupassen, dass sie für Ihre Zwecke stimmt. Sie können im Prinzip auch alles selbst versuchen aber Achtung, in der Vielfalt steckt die Tücke. Insbesondere bei der Auswahl der Plugins muss man genau aufpassen was man sich installiert.

  • – nicht alle Plugins sind aktuell oder noch unterstützt
  • – nicht alle WordPress Templates unterstützen alle Funktionen
  • – CSS Anpassungen müssen mit Bedacht ausgeführt werden
  • – Aktualisierungen sind vorzunehmen
  • – wenn Code geändert wird, kann er bei einer Aktualisierung verloren gehen
  • – Templates müssen auch auf Mobilgeräten funktionieren
  • – Sicherheitseinstellungen
  • – Erfahrung zählt – ein Profi weiß, auf welche Plugins er setzen kann

Es können nahezu alle Designelemente verändert werden, Templates gibt es auch zu kaufen und im Prinzip wirkt alles auf den ersten Blick recht einfach. Tatsächlich kann für den Laien die Arbeit aber rasch ausarten, da die Erfahrung fehlt. Deshalb gilt die Empfehlung – vom Profi bauen lassen und selbst benutzen.

Inhalte einfügen – mit WordPress ein Kinderspiel

CMS

Wenn die Seite einmal steht, lassen Sie sich erklären wie es funktioniert und dann können Sie loslegen. Der Content macht das Web attraktiv und Ihre Seite trägt dazu bei. Sie müssen sich keine Gedanken über Programmierung machen, schreiben Sie was Sie Ihren Kunden oder allgemein den Menschen mitteilen möchten. Die Befüllung der Seite mit Ihren Inhalten ist genau so leicht wie einen Blog zu schreiben. Verglichen mit Typo3 zum Beispiel, ist dies wirklich einer der wesentlichsten Vorteile.

Viele Webseiten haben deswegen kaum aktuellen Content, weil es am technischen Know-How mangelt ihn einzufügen. Weil aktueller Content auf einer Webseite aber das mit Abstand wichtigste Element der Homepage ist, nicht nur in Bezug auch SEO, lohnt es sich alleine deshalb einen Umstieg in Erwägung zu ziehen.

Ist WordPress SEO-tauglich?

Wie kaum ein anderes CMS. „Schöne“ Permalinks, gute Strukturen und ordentliche Seitentitel. Auf ein paar Dinge muss man achten, aber wenn Sie mit WordPress arbeiten, atmen Sie SEO.

WordPress lernen

Hier zwei Publikationen, die einem Helfen in WordPress Fuß zu fassen:

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WordPress Multisite

Mit WordPress ist es möglich, mit einer Installation mehrere komplette Webseiten zu erstellen. Die größte Anwendung dieser Funktion ist sicher der populäre Blog WordPress.com, wo sich jeder in Minuten seinen eigenen WordPressauftritt erstellen kann. Die Vorteile einer sogenannten Multisite liegen in der seitenübergreifenden Verwaltung – Plugins können zum Beispiel zentral aktualisiert werden.

Wo sind die Schwachstellen?

Die Schwachstellen liegen wie angemerkt in der Vielfalt der Plugins. Im sehr umfangreichen Katalog finden sich mitunter auch noch ältere, die eigentlich nicht mehr eingesetzt werden sollten.

Eine Schwäche, die aber eher vor dem Monitor sitzt ist, dass durch die scheinbare Einfachheit der Gestaltung auf grundlegende Sicherheitseinstellungen und Plugins verzichtet wird. WordPress ist recht gut abzusichern, aber es muss eben ordentlich gemacht werden. Auch dafür gibt es Plugins, die die Arbeit erleichtern.

Die dritte Schwachstelle ist, dass Aktualisierungen durchgeführt werden müssen – wie bei allen anderen CMS auch. Bei WordPress kann es aber passieren, insbesondere durch veraltete Plugins, dass die Aktualisierung die Seite in ihrer Funktion beeinträchtigt oder gar lahmlegt. Achten Sie immer darauf, welche Plugins Sie benutzen.

Es gibt im Seitenaufbau schnellere CMS-Systeme, wenn Sie mit einem Cache arbeiten und Ihr Hosting nicht aus dem letzten Loch pfeift, sind Sie aber gut dabei.

Ein Nachteil der nicht zwingend einer ist, ist dass die Benutzerrollen in WordPress vordefiniert sind. Auch hier kann man mit Plugins eine gewisse Erweiterung vornehmen, ohne den Core umzuschreiben.

WordPress.Com vs. WordPress.Org

WordPress.com ist ein Webdienst, der WordPress nutzt um Leuten die Möglichkeit zu bieten in kurzer Zeit einen eigenen Blog zu gestalten. Es ist in der Basisversion kostenlos (mit Fremdwerbung) und verfügt über zahlreiche Funktionen. Professionell kann man ab der kostenpflichtigen Version damit arbeiten, jeder der etwas tiefer in die Materie möchte, wird aber wahrscheinlich mit selbst-gehostetem WordPress bei seinem Provider mehr Freude haben – diese lädt man dann eben von WordPress.org herunter (Link unten) und installiert es auf seinem Webspace.

Links

>> Wie Sie Ihr WordPress schneller machen

>> WordPress (deutsche Version)