Monthly Archives: September 2013

Warum Webdesign Geld kostet

Gutes Webdesign kostet Geld, selbst wenn Sie es im Eigenbau realisieren, denn auch Ihre Arbeitszeit ist wertvoll. Ich schreibe diesen Artikel weil die Mär vom kostenlosen Internet nicht abreisst. Jede Minute Arbeit die Sie in Ihre Firmenhomepage investieren bedeutet Investition. Wenn Sie die Seite erstellen lassen, sparen Sie so gesehen wahrscheinlich Geld, abhängig von Ihrem Stundensatz und der Zeit die Sie benötigen, weil der Profi am Webdesign entsprechend kürzer zu arbeiten hat.

>> Hier ein Artikel darüber wie Webdesign abläuft. Erst neulich wieder hat einem Kunden ein Mitarbeiter einer Softwarefirma vom Neffen erzählt, der eine Homepage um 100 € erstellt hat, und das man eigentlich zu viel dafür ausgeben würde. Ich hoffe der Neffe ist dann auch telefonisch erreichbar, wenn etwas nicht klar ist, schult die Mitarbeiter gut und hat Zeit, einen Blick auf die Sicherheitseinstellungen zu werfen.

Templates und Frameworks im Webdesign

Günstige Templates und Frameworks gibt es viele im Web. Wenn Sie dann einmal damit gearbeitet haben, werden Sie feststellen, dass die Zeit die Sie damit aufwenden Ihr Template auf der Firmenhomepage in den Griff zu bekommen, rasch über 100 Stunden ausmacht.

Nehmen Sie Drupal als Beispiel – ein fantastisches CMS System. Es ist kostenlos, ein Template kostet etwa 100 € und alles ist schön. Ich wage zu behaupten, dass Ihre Seite in einem halben Jahr noch nicht so aussieht wie Sie es sich vorstellen, wenn Sie keine Erfahrungen im Webdesign damit haben.

WordPress ist ebenfalls ein kostenloses CMS, Templates und Frameworks gibt es sogar schon unter 100 €. Es ist deutlich einfacher als Drupal in der Handhabung, trotzdem können Sie in kurzer Zeit wahrscheinlich nicht wirklich das realisieren was Sie möchten.

Der Sicherheitsaspekt ist hier noch gar nicht bedacht. Speziell WordPress benötigt einiges an Erfahrung um ein vernünftiges Plugin-Portfolio für Ihre Webseite zusammenzustellen. Ohne Plugins gehört WordPress nämlich nicht zu den sichersten Lösungen auf dem Markt.

Warum CMS im Webdesign?

CMS bedeutet Content Management System, und genau darum geht es – den Inhalt der Seite managen zu können. Ich vertrete den Standpunkt, dass Webseiten aktuell gehalten werden müssen, um interessant für Besucher zu sein. Auch wenn Sie nur ab und an neue Projektfotos einfügen möchten, sollten Sie dazu in der Lage sein.

Suchmaschinenoptimierung ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil bei Ihrem Webdesign. Die beiden genannten CMS Systeme sind dafür bestens geeignet. Auch hierfür gibt es Plugins, die Ihnen in weiterer Folge helfen. Auch bei SEO spielt die Aktualität eine Rolle.

Sie erhalten eine Einschulung auf Ihre Webseite und alle, die Sie damit betrauen sollten fortan in der Lage sein den Inhalt zu ergänzen und zu warten. Damit ist gewährleistet, dass Ihre Seite aktuell bleibt. Das Internet ist voll von Seiten, die Jahre alt sind und noch immer auf das Firmenjubiläum im Jahre Schnee hinweisen. Mit dem Erstellen der Firmenhomepage alleine ist es nicht getan.

Mit einem fähigen CMS System können Sie ohne großen Aufwand eine Umfrage auf Ihrer Seite durchführen, Fotoalben von repräsentativen Projekten einfügen, Gutscheinsysteme implementieren usw. Wenn das Grundgerüst stimmt sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Damit das Gerüst passt sollte man eben eine professionelle Homepage erstellen lassen.

SEO für Ihre Seite

Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist wichtig und gut. Aktualität zählt dabei sehr viel, aber auch was der Besucher davon hat, auf Ihre Seite zu gehen ist relevant. Wenn Sie mit bestimmten Suchbegriffen an die erste Stelle in Google möchten, sollten Sie diese genau aussuchen. Es kann eben nur einen ersten geben, und wenn Ihr Suchbegriff von entsprechend vielen anderen Firmen verwendet wird, kämpfen Sie gegen Windmühlen. Ein Kaffeehaus in Wien, sollte auch mit dem Suchbegriff „Kaffee Wien“ auskommen und es sich nicht zum Ziel setzen, jeden Kaffeehausbetreiber und jeden Hersteller zu schlagen, in dem er alles daran setzt bei der Suche nach Kaffee an der ersten Stelle zu landen. Ein wie ich meine unmögliches Unterfangen, ganz nebenbei bemerkt. Mehr dazu können Sie im Artikel >> Nr. 1 bei Google nachlesen

Gutes Webdesign – Gute Webseite

Auch wenn Sie nur eine einfache Homepage erstellen lassen ist dies immer noch besser als alles selbst zu machen. Denken Sie daran, wer später damit arbeiten muss und wie viel Zeit Sie in das Projekt stecken möchten. Ich habe schon oft erlebt, dass derjenige, der eine Firmenhomepage erstellt hat, dann die Firma verlassen hat und seitdem liegt die Seite mehr oder weniger brach, weil niemand so richtig damit umgehen kann. Dann möchte man besser nichts ändern um nicht zu riskieren, dass irgendetwas nicht mehr funktioniert.

Planen, Ausführen, betreuen und warten – diese Schritte sind, wie in vielen anderen Bereichen auch bei der Firmenhomepage nötig. Wer das für Sie macht, bleibt letztlich Ihnen überlassen. Damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können, empfiehlt es sich aber fast immer, das Webdesign in professionelle Hände zu legen.

Nr.1 Ranking bei Google – für viele einfach unrealistisch

Ich will Nr. 1 bei Google sein

Ein hehres Ziel – aber eines, dass nicht für alle möglich ist. Unlängst hatte ich mit einem PKW Händler eine Diskussion über SEO – er möchte nämlich beim Suchbegriff PKW ein Ranking bei Google an erster Stelle erreichen – ohne große Kosten. Kurz zusammengefasst – rein theoretisch, wenn er sich unglaublich intensiv mit der Thematik PKW auf seiner Seite auseinandersetzt, so dass diese wirklich eine Referenz im Netz wird, wenn er Agenturen beschäftigt, die sich mit den Aktivitäten des Mitbewerbs auseinandersetzen und rasch reagieren – ja, dann könnte er das schaffen. Sein Job ist es aber Autos zu verkaufen und er müsste sehr viele davon an den Mann bringen um die Google Nr. 1 Platzierung tatsächlich zu erreichen. Warum? Nun sehen wir uns die Situation an:

Ein Fallbeispiel zum Ranking bei Google

PKW – ein Begriff für Personenkraftwagen, Leute die danach suchen, möchten nicht zwingend einen kaufen, sie könnten auf der Suche sein nach:

  • – Funktionsweisen von PKWs
  • – rechtlichen Informationen über PKWs
  • – Bildern von PKWs
  • – objektiven Produkttests
  • – Crashtests
  • – Neuerscheinungen auf dem Sektor
  • – Parkplätzen
  • – Ersatzteilen

Eine schier endlose Liste. Marken sind hier nicht berücksichtigt. Unser Autohändler müsste also schon ein sehr breites Feld an Informationen abdecken um eine gute Platzierung zu erreichen. An der Spitze steht, wie so oft, die Wikipedia – weil es sich hierbei um eine millionenfach verlinkte Informationsseite handelt. Danach kommt Autoscout24 – tatsächlich eine Plattform, die PKWs verkauft. Warum hat diese Webseite ein so hohes Ranking bei Google? Hier ist der Grund darin zu suchen, dass täglich tausende neue Artikel zum Thema PKW eingefügt werden – von jedem der einen Wagen über diese Homepage verkaufen möchte einer. Neue Artikel = Aktueller Inhalt – sowas belohnt Google und kann Ihr Google Ranking verbessern.

Wenn unser Händler also nicht Millionen Links auf seine Firmenhomepage schaffen kann und nicht täglich sehr viel an Information über PKWs einfügt, wird er so kaum sein Ranking verbessern können um diese beiden kaum schlagen. Wenn Ihnen ein Platz 1 Ranking bei Google vom SEO Unternehmen Ihres Vertrauens versprochen wird, seien Sie skeptisch.

Wie wird man nun auf Google Nr. 1?

Das Geheimnis liegt in der Auswahl der Suchwörter auf die man sich spezialisiert.

Ranking bei Google - gefunden werdenNischensuchwörter, also solche, über die nicht allzu häufig geschrieben wird, führen zum Ziel. Wenn Sie beispielsweise rosarote Klobrillen verkaufen, kann es sein, dass Sie mit dem Keyword „rosarote Klobrille“ sehr rasch ganz vorne liegen, weil kaum jemand darüber schreibt – die Wikipedia hat dazu übrigens auch keinen Eintrag. SEO Optimierung kann vieles, aber Wunder sind auch hier nicht möglich.

Es gibt Keyword Tools, die Ihnen helfen, die richtigen Suchwörter für Ihr SEO zu finden. Auch SEO Suchmaschinenoptimierer arbeiten mit diesen. Seien Sie spezifisch, überlegen Sie ob es nicht sinnvoller wäre, lokal besser gefunden zu werden. Mit einer genau definierten Produktspezifikation können Sie ebenfalls den ersten Platz erreichen – ähnlich wie im Beispiel mit der Klobrille. Sie müssen nicht von der ganzen Welt gefunden werden, es reicht im Normalfall, wenn Ihre potentiellen Kunden dank Ihrem Ranking bei Google zu Ihnen finden.

Nischen haben auch einen Nachteil, sie werden nicht so oft gesucht. Da sie aber sehr spezifisch sein können, ist ein Erfolg damit bei SEO dennoch möglich.

Ein Google Ranking Kaufen ist nicht möglich, abgesehen von der Werbung per AdWords. Das würde auch über kurz oder lang dazu führen, dass die Suchmaschine ihre Marktposition verliert. SEO ist der einzige Weg, langfristig Erfolg im Ranking bei Google zu haben.

IOS 7 – Änderungen in der Bedienung

Das neue IOS 7 ist seit gestern Abend verfügbar und alle die es schon installiert haben, werden gewisse Änderungen in der Bedienung festgestellt haben. Nein, im Apfel ist kein Wurm drinnen, ganz im Gegenteil. Hier ein paar Tipps, wie alte Funktionen auf IOS 7 ausgeführt werden.

Die Liste wird erweitert, Kommentare sind willkommen.

IOS 7 – alles anders?

Nein, aber meiner Meinung nach besser bedienbar. Der Zugriff auf gewisse, häufig gebrauchte Funktionen geht nun wesentlich schneller. Das IOS 7 kommt auch mit der doch recht beliebten Taschenlampen Funktion, die bisher via App oder über den Dauerblitz auf der Camera aktiviert werden musste. Aber nun zu den Neuerungen:

1.) Suche auf IOS 7

Auf den vorherigen Versionen war die Suche links neben dem Startscreen zu finden. Das hat ohnehin viele gestört, nun wird das Suchfeld sichtbar, wenn man irgendwo auf dem Startbildschirm, diesen mit dem Finger nach unten zieht. Nicht von ganz oben, dann wird nämlich die Ansicht der Ereignisse für den Tag heruntergezogen.

2.) Ereignisse auf IOS 7

Sehr ähnlich wie bei IOS 6, einfach von ganz oben nach unten ziehen und der Bildschirm zur Ereignisanzeige (Kalender usw.) wird sichtbar. Darauf finden sich auch Links zu Wetter und Börse, die von Yahoo zur Verfügung gestellt werden. Welche Mitteilungen dort angezeigt werden sollen, kann man wie bisher unter Einstellungen -> Mitteilungen festlegen.

3.) Hintergrundanwendungen beenden auf IOS 7

ios 7 - TaskmanagerEine oft unterschätzte Funktion, die dafür sorgt, dass keine unerwünschten Anwendungen im Hintergrund noch ausgeführt werden ist der Taskmanager. Damit können Sie Anwendungen komplett beenden. In IOS 7 erreicht man diesen wie schon in IOS 6 mit einem zweimaligen kurzen Drücken der Home-Taste (jene in der Mitte unten). Die Anwendung nun zu beenden ist einfacher als in IOS 6, man muss lediglich die betreffende Anwendung in der Vorschau nach oben wegwischen, das wars. Das Bild veranschaulicht, was ich meine. Bei IOS 6 musste man, wie um eine Anwendung zu löschen, lange auf dem Symbol der zu schließenden Anwendung verharren, um sie dann mit einem Antippen des kleinen X in der oberen Ecke zu schließen. Die neue Variante ist deutlich komfortabler.

4.) IOS 7 Kontrollzentrum

IOS 7 KontrollzentrumFährt man mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben, erscheint das Kontrollzentrum. Dieses ist ein wirkliches Plus, man hat hier sofort Zugriff auf WLAN, Flugmodus, Bluetooth, die „Bitte nicht stören“ Funktion, Helligkeit, Taschenlampe, Uhr, Kamera, Rechner und natürlich auf die Medien, die abgespielt werden können.

Auch findet man die Airdrop Funktion hier, mit der – Verwendung der ICloud vorausgesetzt – man Inhalte auf andere IOS Geräte in der Nähe übertragen kann.

 

 

5.) Photos auf IOS 7

ios 7-03Die Bilder haben ein neues Icon bekommen, anstatt der gelben Blume steht nun das Icon links im Bild für die Photos. Die Unterteilung erfolgt in Alben wie gewohnt, ein Problem das scheinbar gelegentlich auftritt ist, dass Alben aus dem alten IOS 6 auf IOS 7 nicht im Windows Explorer angezeigt werden, wenn man das Iphone an den Rechner anschließt. Auf dem Iphone sind alle vorhanden, aber übertragen lassen sie sich mitunter nur via ITunes. Dies gilt nicht für neue Aufnahmen, diese sind wie gewohnt ähnlich einer Digicam oder Speicherkarte einfach zu kopieren.

Was neu ist bei den Bildern ist eine Anzeige nach Zeit. In einer Übersicht sieht man alle Bilder des Jahres, Monats oder eben „Momente“, wie Apple das nennt. Eine sehr sinnvolle Ergänzung.

6.) Gruppierte Icons

Wenn man mehrere Icons zu einer Gruppe zusammenfasst, so zeigt IOS 7 nun lediglich 9 auf einmal an (vorher bis zu 15 auf dem Iphone 5) – die weiteren werden auf einer zweiten Seite im „Untermenü“ dargestellt. Ähnlich wie den Homescreen kann man nun auch in den gruppierten Icons Seiten weiterblättern.

More to come…. Bisher kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das IOS 7 ein wirklich gelungenes Update ist. Updaten kann man sein Iphone „over the air“, also direkt vom Telefon aus unter Einstellungen -> Allgemein -> Softwareaktualisierung oder via Itunes

7.) Safari – Internet Browser auf IOS 7

Safari kommt auf dem neuen IOS wesentlich „filigraner“ daher, ist in der Bedienung aber großteils gleich geblieben. Einzig, dass die Tabs nun untereinander und nicht mehr nebeneinander angezeigt werden ist neu. Die Standardsuche führt nun Bing aus, ein extra Suchfeld neben dem Feld für die Adresseingabe gibt es nicht mehr.

8.) Radio doch noch nicht integriert

Wer mit Itunes Radio hören möchte muss wohl noch ein wenig warten, das neue IOS bringt diese Funktion zwar mit, sie ist im deutschsprachigen Raum aber noch nicht verfügbar. Wenn Sie Radio hören möchten, empfehle ich die App von Radio.At

Links

Kommentar zu Future Zone Artikel über Cyberkriminalität

Schaden durch Cyberkriminalität ist lächerlich klein

titelt die Future Zone einen Beitrag vom 16.9.2013 (>> Artikel Cyberkriminalität – Schaden lächerlich klein). Die Aussagen darin sind durch die Bank richtig, aber das einzelne Unternehmen bzw. die Einzelperson, welche von Cyberkriminalität betroffen sind, werden vom zitierten Firmenberater Andrea Galli ein wenig vernachlässigt.

Wo liegt der Schaden im Unternehmen durch Cyberkriminalität?

Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit durch einen Datendiebstahl einen wirtschaftlichen Schaden zu erleiden auf den ersten Blick nicht sehr groß. Zum Beispiel werden Ihre Kundendaten bei einem Angriff gestohlen, ist es mit ziemlicher Sicherheit nicht der Mitbewerber, der diese aufgreift. War es das?

Nein, wenn Ihnen Kundendaten abhanden kommen, sind Sie verpflichtet Ihre Kunden darauf aufmerksam zu machen. Das ist der erste Schaden, den Sie erleiden – Sie müssen eingestehen, dass die Daten Ihrer Kunden in falsche Hände gelangt sind. Selbst wenn „nur“ Emailadressen und keine Passwörter betroffen sind, müssen Sie das tun. Machen Sie es nicht, drohen empfindliche Verwaltungsstrafen.

Der zweite Schaden durch Cyberkriminalität, der Ihnen entstehen kann ist, wenn Ihnen diesbezüglich Fahrlässigkeit nachgewiesen wird. Dann nämlich können auch Klagen folgen. Burgen zu bauen, wie in dem Artikel beschrieben wird, ist keinesfalls das Bestreben – die Mitarbeiter über einen bewussten Umgang mit der IT aufzuklären sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein. Auch rudimentäre Sicherheitseinrichtungen müssen vorhanden sein – Sie sperren Ihre Firma ja auch zu, wenn Sie am Abend nach Hause gehen.

Der dritte Schaden der Ihnen durch Cyberkriminalität drohen kann ist, wenn es sich tatsächlich um sensible Daten handelt, von deren Geheimhaltung auch der Unternehmenserfolg abhängt.

Von Kosten die durch den Zeitaufwand entstehen um die Systeme wieder sicher zu machen, Passwörter neu zu setzen und Installationen auf mögliche Schadsoftware zu prüfen spreche ich gar nicht.

Wirtschaftskriminalität vs. Cyberkriminalität

Cyberkriminalität nicht Tür und Tor öffnenNatürlich ist der Schaden durch Wirtschaftskriminalität höher, diese ist aber auch häufig das Resultat einer gezielten „Datenerhebung“ durch Cyberkriminalität. Ja, man muss prüfen, ob Informationen die man einem Geschäftsabschluss zu Grunde legt, auch korrekt sind. Nichtsdestotrotz, sollte man aber unabhängig davon auch darauf achten, die eigenen Daten im Haus zu behalten. Die Sache lässt sich etwa so vergleichen wie eine ausgebrannte Glühbirne und ein Wasserrohrbruch. Letzterer ist mit Sicherheit teurer, tausche ich die Glühbirne aber nicht aus, ergeben sich andere Probleme – und wenn es eine wichtige Birne ist,  werde ich den Wasserfleck an der Wand nicht sehen…

Es wäre eine Fehler das eine zu vernachlässigen nur weil das andere potentiell gefährlicher ist. Man muss sich auch die Frage stellen, was einen kleinen Betrieb, wie z. B. einen Dachdecker eher bedroht – eine fragwürdige Partnerschaft mit einem Geldwäscher oder ein Computervirus im Netzwerk. Cyberkriminalität ist eine Bedrohung – wie groß sei dahingestellt, ihr Tür und Tor offen zu lassen, nur um nicht zu viel Geld dafür auszugeben und weil es gefährlichere Bedrohungen gibt, wäre aber sehr fahrlässig.

Ganz nebenbei sind Lösungen zum Schutz vor Cyberkriminalität nicht zwingend eine teure Angelegenheit.

Links:

Webdesign – Mehr als nur Technik

Webdesign ist für viele eine technische Angelegenheit, die in erster Linie IT Know-How erfordert. Das stimmt nicht. Wie in allen Bereichen, wo für einen Kunden etwas erstellt wird, ist auch Webdesign eine Dienstleistung die sich im Gespräch mit dem Kunden entwickelt.

Webdesign – Den Kunden kennen

Der Webdesign Ablauf beginnt mit Gesprächen mit dem Kunden. Es ist erforderlich den Kunden, seine Anforderungen und auch seine Zielgruppe kennen zu lernen . Beratung ist ein wichtiger Bestandteil von gutem Webdesign.

Die ersten Fragen, die ich gemeinhin dem Kunden stelle sind:

  • – Wen wollen Sie ansprechen?
  • – Was wollen Sie vermitteln?
  • – Was hat der Besucher Ihrer Webseite von seinem Besuch?

Die häufigste Problematik beim Webdesign ist, dass Firmen zwar alles schön präsentieren, dem Besucher, ergo potentiellen Kunden, aber wenig mitgeben. Dies liegt nicht immer daran, dass die Seite zu wenig Inhalt hat. Wenn der Inhalt nämlich für die Besucher zu spezifiziert ist, macht jenen das Lesen oder Betrachten nicht wirklich Spaß.

Ihr Design für Ihr Webdesign

Die meisten Firmen haben ein Design in dem Ihre Logos, Broschüren und Aussendungen gestaltet sind. Die Aufgabe für den Webdesigner besteht darin, dieses Design in eine Seite zu packen. Wenn Sie die Designelemente noch nicht in digitaler Form haben, kann es bei aufwendigen Entwürfen zusätzlich erforderlich sein, einen Grafikdesigner zu beauftragen.

Denken Sie daran – der Webdesigner gestaltet Ihre Webseite mit Elementen die Sie ihm geben. Für den Entwurf von Logos oder Designlinien ist er nicht die erste Wahl – genauso wie der Grafikdesigner wahrscheinlich nicht Ihr Webdesign machen sollte. Diese Trennung der Bereiche sorgt für eine hohe Effizienz bei der Umsetzung, da die jeweiligen Fachgebiete gezielt arbeiten können ohne sich um das jeweils andere kümmern zu müssen. Sie lassen ja auch beim Karosseriespengler nicht Ihre Reifen wuchten oder?

Webdesign – Für Besucher & den Anbieter

BeratungDie zu vermittelnde(n) Botschaft(en) müssen in der Sprache der Zielgruppe verfasst werden. Wenn man ausschließlich Fachleute ansprechen möchte, muss man natürlich auch im Fachjargon publizieren. Sobald aber branchenfremde Menschen zur Zielgruppe gehören, müssen auch Inhalte vorhanden sein, die diese ansprechen. Dabei kann es sich um Bilder, Texte und Videos handeln – die Zielgruppe muss verstehen und vor allem interessiert sein.

Eine Beratung diesbezüglich ist Bestandteil des Webdesign und darf nicht fehlen. Die Anforderung an den Webdesigner besteht darin, dass er sich in die Situation des Unternehmens gleichermaßen wie in die des Besuchers versetzt. Das Einlesen in eine Materie wird dem Kunden normalerweise nicht verrechnet und zählt sozusagen zum Privatvergnügen für den Webdesigner – sorgt aber für entsprechend gute Projekte. Wenn Sie einen Termin vereinbaren, bereiten Sie ein wenig Lesestoff vor 😉

Bilder & Photos

Gute Bilder für die Webseite sind unerlässlich. Im Artikel „Copyright bei Bildern aus dem Netz“ gehe ich ein wenig auf die rechtlichen Rahmenbedingungen ein. Lesen Sie diesen, falls Sie sich noch nie mit der Materie auseinandergesetzt haben. Es ist immer noch so, dass viele Leute einfach Bilder von Homepage XY runterladen und in der eigenen Seite verwenden, weil sie entweder nicht wissen, dass das nicht erlaubt ist oder der Meinung sind, der andere Seiteninhaber findet das ja ohnehin nicht heraus. Festzustellen ob meine Bilder auf anderen Webseiten benutzt werden ist eine Sache von Sekunden.

Sie sollten auch nicht einfach Bilder aus Büchern einscannen – das ist ebenfalls nicht erlaubt und die Qualität lässt außerdem zu wünschen übrig. Reden Sie mit Ihrem Webdesigner über das Thema Bilder, wenn Sie das Projekt Webseite besprechen, er wird es allerdings ohnehin von sich aus ansprechen.

Die gängigsten Fragen, die bei Bildern beachtet werden müssen sind:

  • Wie groß? (Vor allem relevant bei gekauften Bildern von Plattformen)
  • Welche Farben? (Der Hintergrund bzw. der Rahmen in dem die Bilder aufgenommen werden muss mit dem Design harmonieren)
  • Wie viele Bilder von Personen, Produkten und sonstigen Elementen die Bezug zu den Inhalten herstellen? (Wenn Sie Bilder durch einen Fotografen machen lassen, sollten Sie in etwa wissen wie viele Sie benötigen)
  • Brauchen Sie freigestellte Bilder? (Freigestellt bedeutet, in einer Form fotografiert, dass das fotografierte Objekt ohne Hintergrund dargestellt werden kann – das schafft beim Webdesign eine gewisse Dynamik wo diese gewünscht ist.)
  • Möchten Sie und Ihre Mitarbeiter persönlich auf den Bildern zu sehen sein? (Das kann eine persönliche Note vermitteln und ist in vielen Bereichen beliebt – in diesem Fall auf jeden Fall die Bilder von einem Fotografen machen lassen, am besten allerdings im Arbeitsumfeld des abzubildenden Mitarbeiters – Authentizität zählt!)

Bildergalerien sind eine Möglichkeit den Besuchern einen tieferen Einblick in Ihr Schaffen zu bieten – je nach Art der Bilder (Arbeit oder Resultat) können Sie diese auch selbst machen. Ein Photograph kann normalerweise mehr aus Bildern herausholen, wenn er sein Handwerk versteht.

Zum Schluss – Eine Schulung für Sie und Ihre Mitarbeiter

Wenn die Seite online ist und das Webdesign als solches abgeschlossen, müssen in Hinkunft normalerweise die Unternehmen selbst, also Sie und Ihre Mitarbeiter für neue Inhalte sorgen können. Damit das auch funktioniert, wird nach der Übergabe noch eine Schulung vereinbart, in der alle an der Betreuung der Webseite beteiligten Mitarbeiter eingewiesen werden, wie sie Inhalte hinzufügen können.

Keine Sorge, in den meisten Fällen wird mit CMS-Systemen gearbeitet, damit eine solche Betreuung nach dem Webdesign einfach zu handhaben ist. Dennoch bietet jedes Webdesign seine Eigenheiten und sollte erklärt werden. Wir bieten nach der Schulung noch 2 Wochen kostenlosen Support an. Während dieser Zeit werden alle Fragen, die beim Betrieb der Webseite und bei der Inhaltserstellung auftreten beantwortet um ein effizientes Arbeiten mit dem neuen Webdesign zu gewährleisten.

Wie lange dauert es bis die Seite online ist?

Die Beantwortung dieser Frage hängt wirklich vom Umfang der Seite ab. Mindestens 1 Woche, nach dem ersten Beratungsgespräch wenn dieses wirklich ergiebig ist. Bilder müssen schon vorhanden sein, genauso wie Designelemente usw. Normalerweise rechnen wir mit einem Zeitraum von etwa 3 Wochen, da immer wieder Fragen auftreten, die beantwortet werden müssen. Für sehr umfangreiche Projekte braucht man auch entsprechend mehr Zeit.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Webdesign aus sehr viel Kommunikation besteht. Das Ziel ist ja auch eine Form der Kommunikation mit den Besuchern der Webseite. Vertrauen Sie auf Ihren Webdesigner – er berät Sie!