Monthly Archives: August 2013

Wozu IT Beratung? Hier die Antwort…

IT Beratung wird oft mit Support verwechselt, man argumentiert, dass sie nicht nötig sei, weil man beim Kauf neuer Systeme ohnehin beraten wird und außerdem helfen einem die Softwareanbieter bei Problemen gut weiter. Das stimmt alles – aber es setzt auch voraus, dass Sie bereits wissen was Sie kaufen möchten.

Sie sind technisch versiert? Kennen sich gut mit Computern aus? Haben das Internet quasi in der Hosentasche? Das ist hervorragend, da es eine rasche und effiziente EDV Beratung ermöglicht. Trotzdem sollten Sie nicht ganz darauf verzichten.

IT Beratung – Jeden Tag eine neue Herausforderung

Kaum ein anderer Markt ist so großen Veränderungen unterworfen wie jener für EDV & IT. Was gestern der Stand der Technik war, ist heute sprichwörtlicher Schnee von gestern. Es ist für Firmen kaum zumutbar, sich für die Anschaffung neuer IT stundenlang zu recherchieren.

Ein IT Consultant mag für Ihre Anwendung auch nicht gleich die Lösung parat haben, aber er wird die Aufgabenstellung strukturiert bearbeiten und vor allem weiß er, wo er die nötige Information erhält. So kann in kurzer Zeit auch ein komplexes Projekt umgesetzt werden. Häufig arbeiten IT Consulting Firmen zusammen, da nicht jede auf alles spezialisiert ist. Sie als Auftraggeber müssen daher nicht automatisch die für das Projekt passende Firma finden, es reicht, wenn Sie dem Berater Ihres Vertrauens schildern, welche Anforderungen Sie haben.

In einem vorangehenden Artikel habe ich das Problem von Beratung, die nicht ganz unabhängig geschieht geschildert. >> Im Artikel über Cloud Computing ist der Fall einer IT Beratung geschildert, bei der der Berater – vermutlich eher ein Verkäufer – eine Standardlösung schon vor dem Beratungsgespräch bereit hielt.

IT Beratung bedeutet zunächst Analyse. Es ist schon richtig, wenn man auf das Problem des Kunden eingeht – es ist aber umso wichtiger sich dessen Ursachen auch anzusehen um eine langfristig zufriedenstellende Lösung zu erarbeiten. Prozesse, Arbeitsschritte und vor allem die in der Firma übliche Art und Weise Dinge zu bewältigen müssen festgestellt werden. Wenn beispielsweise eine neue Software auf großen Widerstand in der Belegschaft stoßen würde, so muss dieser zunächst beseitigt werden. Dies kann durch Information und Einbindung der Mitarbeiter von statten gehen. Letztlich müssen alle damit arbeiten.

Hardware – Software – EDV Beratung umfassend

EDV ist ein Zusammenspiel von Hard- und Software. Das bedeutet zunächst, dass Sie bares Geld sparen können, wenn Sie die für Ihre Anforderungen richtige Hardware wählen. IT Service bedeutet Ihnen unabhängig und kompetent bei der Anschaffung neuer IT zur Seite zu stehen, Angebote zu prüfen und nicht unbedingt Ihnen etwas zu verkaufen.

Im Idealfall lassen Sie sich zunächst beraten, entscheiden dann was Sie kaufen möchten und im dritten Schritt lassen Sie sich das von verschiedenen Lieferanten anbieten. In manchen Fällen muss natürlich evaluiert werden, welche Software die Anforderungen am besten abdeckt. Insbesondere bei ERP-Software und Sonderprogrammen für bestimmte Zwecke bedeutet die Auswahl der Software oft auch gleichzeitig die Auswahl des Anbieters. Gerade in solchen Fällen ist ein Anforderungs-Katalog zu erstellen. IT Beratung hilft Ihnen dabei auch wirklich alle Eventualitäten zu berücksichtigen.

Ein Fallbeispiel

Ich erlebte erst unlängst den Fall, dass in einem Büro gleich 6 iMacs angeschafft wurden, der Grund war eine gewisse Affinität zu Apple-Produkten und die großen Bildschirme. Das Problem, dass das Familienunternehmen dann hatte war, dass die Lizenzen für Microsoft Office für Windows nicht übertragbar waren auf die Mac-OS Versionen. Somit stand die Anschaffung neuer Lizenzen ins Haus. Ebenso verhielt es sich mit dem auf einem Rechner eingesetzten Spezial CAD Programm. Dafür war eine Mac-Lizenz zwar erhältlich, aber eben keine Übertragung. Die IT Beratung, die das Problem dann löste kostete einen Bruchteil dessen, sie dauerte nämlich nur eine Stunde und mittlerweile läuft wieder alles – besser denn je.

Nun könnte man natürlich argumentieren, dass wenn sich jemand diese Rechner leistet, es keine Rolle spielen dürfte, neue Software anzuschaffen – dem war aber nicht so und man nahm aus diesem Grund EDV Beratung in Anspruch.

Was wurde bei der IT Beratung gemacht?

Ursprünglich wurde der IT Consultant eingeschaltet um die Angebote für die neuen Lizenzen zu prüfen und eventuell Alternativen aufzuzeigen. Im Gespräch stellte sich zunächst heraus, dass eigentlich alle wieder lieber auf Windows als auf Mac-OS arbeiten würden, die Lizenzen für Windows 7 sind im Unternehmen vorhanden. Ein Telefonat mit dem IT-Leiter des CAD-Anbieters ergab, dass der Geschwindigkeitsvorteil durch Mac-OS nur marginal war, also auch hier keine wirkliche Notwendigkeit für den Umstieg. Der Außendienst war ohnehin nicht gewillt seine Windows-Laptops freiwillig zu tauschen.

Die Anschaffung der iMacs war eher eine Prestigesache und ja – sie sehen sehr gut aus im Büro, keine Frage. Die bestehende Druck-Infrastruktur, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat, aber gut funktionierte, konnte übrigens nur über Umwege genutzt werden.

Ein Umstieg auf Mac-Os hätte bedeutet:

  • – neue Lizenzen für Office anschaffen
  • – neue Lizenz für CAD anschaffen
  • – neue Lizenzen für die Anti-Viren-Software
  • – neue Drucker-Hardware
  • – Schnittstelle für ERP-System anschaffen
  • – Widerstand in der Belegschaft – geringere Effizienz

Die Lösung war für den IT Consultant denkbar einfach – die neue Hardware bestmöglich nutzen ohne die alten Lizenzen zu verlieren in dem man Windows auf die iMacs aufspielt. Damit war auch gewährleistet, dass die Mitarbeiter in einem gewohnten Softwareumfeld arbeiten konnten.

Dies konnte nach kurzer Unterweisung die, für die IT zuständige Dame und somit war alles wieder im grünen Bereich  – und die iMacs sehen immer noch gut aus im Büro.

Wieso half EDV Beratung in diesem Fall?

EDV Beratung umfassendUnabhängigkeit ist die Antwort. In der Firma wusste man nicht über die Möglichkeit, Windows auf Apple Computern zu installieren. Der Apple-Shop informierte nicht darüber, weil man nicht danach fragte. Die Software-Partner ebenfalls nicht, weil es für sie aussah als wolle der Kunde auf Mac umsteigen – man erstellte ein Angebot.

Bei Google hätte man unter Umständen dieses Lösung auch finden können, aber man hat nicht danach gesucht. Wie bei guter IT Beratung üblich wurde eben ein Blick auf die Gesamtsituation geworfen und somit der beste Weg gefunden.

 

Weitere Links:

Wer braucht die Cloud?

Cloud Computing ist in aller Munde und es werden Stimmen laut, die behaupten ohne geht gar nicht mehr. Dass dem nicht ganz so ist, möchte ich im folgenden Artikel darstellen. Vorne weg, ich bin kein genereller Kritiker der Cloud, sie als Allheilmittel für alle möglichen Anforderungen zu preisen liegt mir aber fern.

Wo liegen die Vorteile der Cloud?

Cloud Computing ist eine sichere und zukunftsträchtige Lösung die genutzt wird um Daten auf externen Servern auszulagern. Diese Daten können von simplen Dateien, die erstellt oder bearbeitet wurden bis hin zu Anwendungen und komplexen Datenbanken alles mögliche sein. Es gibt mittlerweile sogar Betriebssysteme, die nicht mehr lokal gespeichert sind. Der Einsatz einer solchen Architektur is vor allem zu empfehlen wenn

  • – Neuanschaffung von Hardware ins Haus steht – um einen eigenen Server zu sparen und / oder IT-Know How
  • – dezentral gearbeitet wird, also viel von unterwegs oder im Homeoffice, aber auch bei mehreren Standorten
  • – Generell für Neugründer, die Hardware- und Softwarekosten sparen wollen und stattdessen Lizenzgebühren auf periodischer Basis entrichten möchten. Statt Investitionen fallen bei Cloudanwendungen Betriebskosten an.
  • – IT Know-How im Betrieb Mangelware ist, niemand in der Lage ist rudimentäre Administrationsaufgaben zu übernehmen (z.B. Datensicherung, Nutzer einrichten…)
  • – Kurzfristige Kapazitätssteigerung erforderlich ist
  • – Datensicherung umgesetzt werden muss
  • – lokale IT-Sicherheit nicht in einem hohen Umfang gegeben ist

Nachteile der Cloud

Die Cloud ist günstig, bei fast jeder Form des Internetzuganges möglich und auch weitgehend sicher… ABER:

  • – Sie geben Kontrolle ab
  • – Betriebskosten werden bei vorhandener IT erhöht
  • – Neue Anforderungen an lokale IT Manager
  • – Ausfall des Internetanschlusses bedeutet große Probleme
  • – Neue Software muss unter Umständen angeschafft werden
  • – Sensible Daten nur bedingt Cloud tauglich aus Datenschutzgründen
  • – Cloud Anbieter kann mitunter Ihre Daten einsehen
  • – Gefahr der Abhängigkeit vom Cloud-Anbieter (Lock-In)

Gerade weil Sie Kontrolle an Ihren Cloud Anbieter abgeben ist es erforderlich jemanden zu haben, extern oder intern, der die Vorgänge im Blick hat und notfalls reagieren kann. Kommt es zu Datenverlusten in der Cloud oder wird Ihr Anbieter gehackt müssen Sie das auch Ihren Kunden gegenüber vertreten können. Der Vorteil wiederum ist, wenn ein Hack bei einem Anbieter gelingt, waren höchstwahrscheinlich nicht gezielt Ihre Daten Ziel der Attacke, da etliche Firmen dort gehostet werden und die Anbieter sich normalerweise in Schweigen darüber üben sollten, wer bei ihnen Daten gespeichert hat.

Wann brauchen Sie keine Cloud? 

Ich habe den Eindruck, dass die Empfehlung zum Cloud Computing momentan etwas vorschnell gegeben wird. Im folgenden ein Beispiel für einen Fall, der keiner Cloud bedurfte sondern lediglich neuer Festplatten um ca. 300 € – real erlebt und hoffentlich nicht die Regel:

Firma Z hat einen Server und benötigt dort mehr Speicherplatz um ihre Daten zu sichern. Es handelt sich um ein kleines Anlagebüro, die Leute arbeiten alle in den Räumen der Firma. Sie haben eben jenen Server und eine gut eingespielte Datensicherungsroutine. Lizenzen sind für alle Rechner vorhanden und man ist mit der aktuell eingesetzten Software mehr als zufrieden.

Firma Z hätte nun gerne EDV Beratung und ruft bei Firma B an um einen Termin zu vereinbaren. Zu diesem Termin kommt Herr M. Er ist mit der Situation der Firma Z nur insofern vertraut, als dass er weiß, dass der Speicher des Servers zur Neige geht.

Herr M hat die Lösung im Gepäck – eine Wolke, die „Windows Cloud“ wie er meint. In aller Munde, sehr modern und nicht mehr wegzudenken. Vor allem aber recht einträglich, werden doch gleich neue Lizenzen für die Office-Produkte (jährlich zu entrichtende Gebühren), die dann nahtlos mit der Cloud arbeiten, ein 3 Jahresvertrag für Cloud-Storage angeboten und weil da eben noch ein Server steht soll der auch gleich mit einer neuen Windows-Server Version ausgestattet werden. In Summe ein 4stelliger Betrag plus jährliche Betriebskosten ebenfalls im 4stelligen Bereich. 

Die Cloud Lösung ist in diesem Fall zwar sicher eine Möglichkeit, aber momentan nicht zu empfehlen. Es gibt bestehende IT-Infrastruktur, die gut gewartet wird, der Administrator hat alles im Griff. Lizenzen sind noch gut und müssen nicht getauscht werden. Die Belegschaft findet sich in der aktuell verwendeten Software ebenfalls gut zu recht. Ein Zugriff von Außen auf die Daten ist weder nötig, noch erwünscht.

Die Daten die gespeichert werden sind teilweise als sensibel zu betrachten und besonders die Kunden begrüßen die lokale Variante, zumal alle Backups verschlüsselt abgelegt werden. Das Sicherheitsrisiko, dass mit jedem Arbeitsplatz einhergeht – Menschen können Fehler machen – wird durch eine Cloud Lösung nicht beseitigt.

Cloud ja – aber nicht um jeden Preis

Cloud SicherheitDieses Beispiel zeigt deutlich, dass es nicht um jeden Preis in die Cloud gehen muss. Der erste Schritt dorthin ist oft die Datensicherung, da dies automatisiert vorgenommen werden kann. In so einem Fall sollten Sie, nicht zuletzt wegen der Gefahr ausspioniert zu werden, auf sichere Verschlüsselung setzen.

Nutzen Sie die Möglichkeit der EDV Beratung, wenn Sie planen den Schritt in die Cloud zu machen, ein unabhängiger Berater hat einen neutralen Blick auf die Ist-Situation und kann mit Ihnen gemeinsam eine Strategie erarbeiten.

Wie oben bereits angesprochen ist im Falle von Neugründungen der Start in der Cloud eine gute Möglichkeit hohe Investitionskosten für IT und entsprechendes Know-How, sprich IT-Personal zu sparen. Einen Administrator sollte man sich dennoch leisten (intern oder extern), da die Anbindung und die Nutzung der Cloud Services strategisch geplant, richtig umgesetzt und im Betrieb auch lokal betreut werden muss.

Webdesign II – Wie bekomme ich wiederkehrende Besucher?

Beim Webdesign gibt es viel zu beachten, eine der wesentlichsten Eigenschaften die eine Webseite jedoch haben sollte ist, ihre Besucher zur Wiederkehr zu bewegen. Der folgende Artikel soll ein paar Möglichkeiten aufzeigen, die es für Menschen interessant machen, eine Homepage öfter als einmal zu besuchen.

Wenn Sie ihre Homepage erstellen sollten Sie von Beginn an darauf achten, sie so zu konzeptionieren, dass Inhalte kontinuierlich ergänzt werden können. Das wichtigste bei der Jagd nach wiederkehrenden Besuchern ist Aktualität und immer mal was Neues.

Die Webseite Optimieren für Menschen

Nummer 1 bei der Webseitenerstellung ist, die Seite für Menschen zu gestalten, sie sind es die wir letztlich erreichen wollen. Was mögen Menschen?

Wenn sie etwas suchen, möchten sie es finden, wenn sie etwas wissen möchten, wollen sie genau darüber lesen und wenn sie etwas spannend oder interessant finden, dann kommen sie wieder. Soll der erneute Besuch dann nicht gleich wieder beendet sein, dann muss auch ein Anreiz da sein zu bleiben. Hier ein paar mögliche Ansätze.

1. Neuer Inhalt – aktuelle Themen

Stellungnahmen zu aktuellen Themen sind immer gerne gelesen, besonders dann wenn der Autor fachlich Kompetent und oft auch kritisch erscheint. Man liest in den Nachrichten etwas zu einem Thema und möchte nun auch einen zweite Meinung dazu haben. Ist Ihre Seite thematisch verwandt mit besagtem Thema, werden sich die Leute dafür interessieren was Sie zu sagen haben.

 2. Umfragen & deren Ergebnisse

Ein Thema das alle bewegt reizt die Leute noch mehr, wenn sie ihre Meinung dazu kundtun können. Nicht jeder kommentiert Artikel, aber bei Umfragen ist man schnell dabei. Stellen Sie ab und an eine Frage wie z.B. „Würden Sie Ihre Webseite optimieren um bei Google höher gerankt zu werden?“ und geben sie das Ergebnis nach dem Abstimmen aus. Wenn Sie Ihre Homepage erstellen, achten Sie schon zu Beginn darauf, dass Platz für solche oder andere Aktionen ist, damit Sie diese nicht nachträglich irgendwo hineinbasteln müssen.

3. Gewinnspiele – Vorsicht!

Wenn es etwas zu gewinnen gibt, sind die Leute normalerweise gerne dabei. Vermeide Sie aber in Newslettern oder zu prägnant auf Ihrer Webseite für ein Gewinnspiel zu werben. Der Grund dafür liegt darin, dass die Spam-Industrie dieses Thema bis zum Exzess ausgereizt hat. Sie landen schneller im Spam-Ordner des Emailprogrammes als Ihnen lieb ist, wenn Ihre Newsletter die Worte Gewinn, Gewinnspiel oder Lotterie beinhaltet.

4. Photos & Bilder für Ihr Webdesign

Bei Events für Ihre Kunden oder auch bei Veranstaltungen, die Sie besuchen sollten Sie knippsen oder knippsen lassen. Menschen sehen sich gerne Bilder an. Eine Gallerie über neue Produkte, ein großes Projekt und eben gesellschaftliche Anlässe werden immer gerne geklickt. Wenn Sie Ihre Webseite optimieren, sorgen sie aber auch dafür, dass alte Bilder mit wenig Relevanz von der Seite verschwinden. Legen Sie diese in einem Archiv ab, dann kann man noch darauf zu greifen und sorgen Sie dafür dass Ihr Webdesign immer mit aktuellen Inhalten an vorderster Front glänzt. Auch beim Erstellen von Artikeln ist es wichtig, Bilder einzufügen. Sie können diese auch aus dem Netz beziehen, achten Sie auf die Lizenzen. >> Dieser Artikel befasst sich mit dem Thema Bilder und wo sie diese bekommen.

5. Videos

Videos sind gerne gesehen wenn sie gut sind und immer ein Ärgernis wenn sie automatisch starten und dann nur einen Werbeslogan beinhalten. Sollten Sie die Möglichkeit haben, Videos in Ihr Webdesign einbinden zu können, dann sollten das wirklich solche sein, die Sie sich auch selbst gerne ansehen würden. Es gibt durchaus Produkte und Leistungen die sich per Video wesentlich besser beschreiben lassen als in Bild und Text – wenn Sie ein solches Produkt vertreiben, nutzen Sie die Möglichkeit und lassen Sie einen entsprechenden Film produzieren. Videos sind nicht teuer (ja, sie kosten mehr als Photos) aber in manchen Fällen wirklich unverzichtbar fürs Webdesign. Was sie vermeiden sollten sind Flash-Animationen, die lediglich Ihr Logo oder Ihren Leitspruch in animierter Form über den Bildschirm jagen.

6. Newsletter

Newsletter sind eine gute Möglichkeit Ihre Besucher langfristig zu informieren. Laden Sie ein, sich dafür zu registrieren (achten Sie auf Double Opt-In bei der Newsletteranmeldung)

Ist der Besucher registriert sollen Sie ihm auch ab und an einen Newsletter senden. Es ist dabei wesentlich besser nur Neuigkeiten oder Angebote zu versenden, als sich periodisch zu melden, auch wenn es eigentlich nichts neues gibt. Newsletter, die keinen Inhalt haben sind ähnlich wie Webdesign ohne Content, rasch auf dem Abstellgleis.

7. Spiele

Den Besuchern zum Zeitvertreib ein Spiel anzubieten kann Besucher zur Wiederkehr bewegen – die Frage ist allerdings, kommen die Besucher wegen dem Spiel oder weil Sie potentiell an Ihren Produkten interessiert sind. Ist Ihre Webseite mit Facebook oder einem anderen sozialen Netzwerk gut verlinkt, kann Ihnen ein im Webdesign gut eingebautes Game mehr Fans bringen und es werden mehr Leute auf Ihre Seite aufmerksam. Achten Sie aber in der Auswertung Ihrer Besucherstatistiken stets darauf, was die Leute tun. Kommen sie nur zum Spielen, dann sollten Sie eventuell auf das Spiel verzichten und auf anderem Weg Ihre Webseite optimieren.

Homepage erstellen lassen – der bessere Weg

Natürlich können Sie sich selbst an die Arbeit machen und Ihre Homepage erstellen, auf die Beratung die Sie bei einem Fachmann finden würden, müssen Sie dann aber verzichten. Das Internet ist einer ständigen Veränderung unterworfen und auf neue Situationen, insbesondere SEO Tipps sind sehr wertvoll. Auch bei der oben angesprochenen Auswertung von Statistiken kann jemand der mit der Materie wirklich vertraut ist eine fundierte Beratung abgeben. Sie können Ihr Webdesign natürlich auch selbst realisieren und sich dabei beraten lassen.

Der Webdesign Ablauf – wahren Sie den neutralen Blick

Drei Fragen sollten Sie sich aber immer stellen, bevor Sie Ihre Homepage erstellen:

  1. Wen möchte ich ansprechen?
  2. Was möchte ich mitteilen?
  3. Welchen Nutzen hat der Besucher davon, meine Inhalte zu sehen?

3 Fragen

Seien Sie kritisch bei der Beantwortung dieser Fragen. Die erste Frage ist mitunter die wichtigste und kommt direkt aus dem Marketing – Sie müssen Ihre Zielgruppe finden, den Markt segmentieren. Erst danach können Sie Ihre „Botschaft“ formulieren und den Nutzen für die Zielgruppe erarbeiten.

Dies wird gerade dann häufig vergessen, wenn das Webdesign selbst gemacht wird, weil man von einer idealisierten „Insider-Ansicht“ an die Dinge herangeht. Ein neutraler Blick auf das Unternehmen und eine Sicht aus der Kundenperspektive verschaffen den richtigen Einblick. Befragen Sie Kunden, zu denen Sie einen besonders guten Draht haben nach den Dingen, die sie mit Ihrem Unternehmen verbinden. Sie müssen in der Lage sein einem unbedarften Besucher in kürzester Zeit das Gefühl geben, am Ziel seiner Suche zu sein. Ein Bild, ein Satz ein erster Eindruck und schon ist entschieden ob der Besucher Ihre Seite mag oder nicht. Ist beispielsweise auf der ersten Seite ein Bild vom Firmenjubiläum 2005, mit einem entsprechenden Titel zu sehen, kann dies auch schon der letzte Blick sein, da es hier für einen neuen Besucher scheinbar nichts aktuelles gibt.

Ob Sie Ihre Webseite optimieren oder neu erstellen spielt keine Rolle – es geht darum Ihren Besuchern etwas zu bieten. Denken Sie daran beim Webdesign.

Vorsicht! Amazon Phishing Versuche

Banken-, Paypal- und jetzt auch Amazon Logindaten wollen sich  Täter per Phishing Emails aneignen.

Was ist Phishing?

Dabei versenden Kriminelle per Email Nachrichten die sich beispielsweise als Mail von einem Ihnen bekannten Bezahldienst (PayPal Phishing ist sehr beliebt) tarnen. Sie werden in diesen Mails aufgefordert einem Link zu folgen, der Sie zu einer ebenfalls gefälschten Seite führt. Dort sollen Sie Benutzername, Passwort und häufig auch noch TAN-Nummern u. Ä. eingeben um ein Problem zu lösen, von dem im Mail gesprochen wird, das aber so nicht existiert. Wenn Sie etwas eingeben, werden Ihre Daten „gephisht“ sprich gestohlen und innerhalb kürzester Zeit sind sie dann oft Geld los. Der Ausdruck ist eine veränderte Form des Wortes Fishing.

Aktuelle Phishing Warnung

Wenn Sie ein Mail, scheinbar von Amazon erhalten mit etwa folgendem Inhalt bekommen, einfach löschen:

…Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf Ihr Konto von einem nicht autorisierten Computer zugegriffen wurde, bitte besuchen Sie www.amazon.at und bestätigen Sie, dass Sie Inhaber dieses Kontos sind..

Das Email beinhaltet keinen Text sondern lediglich ein verlinktes Bild, das aussieht wie Text, und geht daher bei vielen Mailscannern unter, da diese im Normalfall prüfen ob der angezeigte Link, mit der tatsächlich verlinkten Adresse übereinstimmt. In diesem Fall gelangen Sie mit einem Klick auf die Phishing Seiten, die zwar aussehen wie Amazon, aber eine andere Adresse haben und eben nicht Amazon sind. Geben Sie dort Ihre Daten ein, sind sie auch schon verloren.

Kaspersky lässt einen Zugriff auf besagte Seite übrigens nicht zu in der aktuellen Version!

Was tun bei Phishing?

Wenn Sie Zweifel haben an einem Mail, immer beim scheinbaren Absender über dessen Webseite nachfragen. Also Browser öffnen, dort die gewohnte Adresse eingeben und per Kontaktformular oder Email eine Mail an den Anbieter (Amazon, Paypal usw.) senden und nachfragen, ob eine solche Mail versandt wurde.

Bei Banken zahlt es sich aus, den Berater anzurufen – in 90 % der Fälle wird er Ihnen raten das Mail zu löschen.

Seien Sie generell vorsichtig, was Links in Emails angeht. Mit einem Rechtsklick auf einen Link, können Sie bei den meisten Mailprogrammen die Linkadresse kopieren. Fügen Sie diese in einen Texteditor ein und dann sehen Sie, wohin Sie der Phishing Klick geführt hätte.

Aktuelle Virenscanner erkennen Phishing häufig schon, achten Sie darauf Ihre Antivirus-Software aktuell zu halten. Auch wenn das Mail noch nicht als solches erkannt wird, meldet sich der Virenscanner dann hoffentlich sobald Sie auf den Link klicken. Probieren Sie das aber nicht aus, falls Sie eine Phishing Mail erkannt haben.

Wenn es zu spät ist und das Phishing Erfolg hatte

Sofort den Anbieter darüber informieren, alle Kennwörter ändern – nicht nur für den Fall, dass Sie das gekaperte Passwort auch auf anderen Seiten verwendet haben. Alle Zahlungseinstellungen sofort kontrollieren und Kreditkarten notfalls sperren lassen. Informieren Sie Ihre Bank – man wird Sie dort entsprechend beraten.

Es ist keine Schande einzugestehen, dass man Opfer von Phishing wurde, es kann aber teuer werden, wenn man nichts unternimmt. Bei Phishing kann es um viel gehen, einfach mal abzuwarten ist der falsche Weg!

Welche Phishing Attacken sind häufig?

Phishing Emails tarnen sich als so gut wie alle österreichischen Banken, momentan vermehrt als Bank Austria, gerne auch als Paypal, Amazon und der Kartenanbieter PayLife. Generell sind alle bekannten Seiten auf denen regelmäßig Zahlungen durchgeführt werden ein Ziel für die Phishing Verbrecher. Es sei angemerkt, dass nicht die Banken selbst Schaden nehmen und auch nicht deren Webseiten gefährlich sind, sondern eben nur Emails, die vorgeben von diesen Seiten zu sein.

Sie erkennen Phishing Emails auch häufig daran, dass Umlaute nicht korrekt dargestellt werden oder grammatikalische so wie Rechtschreibfehler auftreten.

Links:

SEO Beratung – Ein paar Infos

SEO Beratung ist die Unterstützung einer Firma bei der Optimierung ihre Webseite in Bezug auf Positionierung bei Suchmaschinen. Im deutschsprachigen Raum bedeutet das genauer, die Positionierung bei Google, weil der Marktanteil dieser Suchmaschine über 90% beträgt.

SEO Beratung & SEO

Bei der Beratung wird nicht unmittelbar in die Struktur oder den Inhalt einer Webseite eingegriffen. Im Gegensatz zum klassischen SEO, der eigentlichen Optimierung, soll die gute SEO Beratung den Betreiber der Webseite in die Lage versetzen, die Suchmaschinenoptimierung selbst vorzunehmen.

Der Grund dafür hier Beratung anzubieten liegt darin, dass SEO ein fortschreitender Prozess ist, der mit der Betreuung der Seite einher geht. Wenn Artikel geschrieben werden, sprich die Seite um Content ergänzt wird, ist es anzuraten dies auch so zu tun, dass die Suchmaschinen den neuen Inhalt korrekt indexieren können.

Optimal wäre es, zunächst eine Grundoptimierung vornehmen zu lassen und sich dann selbst mit der Thematik ein wenig auseinanderzusetzen. Eine Schulung des zuständigen Personals, begleitende Beratung und ein offenes Ohr für Fragen hilft Ihnen in Hinkunft Ihre Such-Position im Griff zu haben.

Inhalt einer SEO Beratung

  • – welche Keywords sollte man auswählen
  • – wie diese verwenden
  • – welche Bedeutung haben URL, Überschriften und Bilder
  • – Links – wohin und wie
  • – wie müssen Texte aussehen um von Suchmaschinen als relevant erkannt zu werden
  • – Sitemaps, Robots und Breadcrumbs und wie man sie einsetzt
  • – Google Webmaster-Tools richtig einsetzen
  • – SEO Backlink Aufbau

 

Dinge, die Sie beim SEO nicht machen sollten

Kaufen Sie sich keine Massenware. Damit ist gemeint, dass Sie nicht hunderte Backlinks kaufen sollen, sich nicht automatisch in hunderte Kataloge eintragen lassen sollten und schon gar nicht Facebook-Fans erwerben sollten.

Google bestraft gewisse Dinge mit einer schlechteren Platzierung und dazu gehören Kataloge die keinen Wert mehr für den Besucher haben und Links von Seiten die nahezu nur aus Links bestehen.

Nehmen Sie den Google Pagerank nicht zu wichtig – er ist nur einer von vielen Indikatoren. Eine Domain, die einen hohen Pagerank hat zu kaufen, ohne thematisch ein Fachgebiet abzudecken in dem die Domain vorher war, ist ebenfalls nicht sinnvoll.

SEO ist eine langfristige Aufgabe mit dem Ziel beständig eine gute Position im Suchmaschinen Ranking einzunehmen. Kurzfristige Top-Positionierungen können Sie mit Werbung, beispielsweise Adwords besser erreichen. Vorsicht, heiß umkämpfte Suchwörter können im Monat durchaus einen 4stelligen Betrag kosten, wenn Sie ganz oben sein möchten.

Links: