Monthly Archives: Juli 2013

Werbung im Internet

Seit es das Internet gibt es auch Internet Werbung. Für viele eine störende Nebenerscheinung, tatsächlich aber einer der wirtschaftlichen Motoren hinter dem WWW. Im folgenden Artikel befasse ich mich ein wenig mit den Möglichkeiten und Erfahrungen mit Internet Werbung. Bevor man Werbung schaltet, muss man sich über die Ziele der Werbung im Klaren sein. Möchte man sein Image stärken, eine Marke bekanntmachen oder seinen Shop im Netz bewerben?

Welche Arten von Werbung im Internet gibt es?

Mit Arten ist hier nicht gemeint bei welchen Plattformen man wirbt, sondern nur wie man seine Internet Werbung platzieren kann. Soziale Netzwerke und Preisvergleichsseiten haben die Werbelandschaft im Netz umgekrempelt und simple bezahlte Schaltungen auf einzelnen Seiten sind eigentlich schon fast eine Seltenheit geworden.

  • Internet Werbung über Google1.) Die Werbung bei Suchmaschinen: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die am häufigsten eingesetzte Werbeform. Google war mit Adwords ein Pionier vor über 10 Jahren – und die Effektivität damals war unglaublich hoch und zudem, weil alles noch neu war, war die Werbung auch günstig. Adwords und vergleichbare Werbeformen bei anderen Suchmaschinen, erlauben es dem Werbenden, zu Suchwörtern passende Anzeigen zu schalten. Je nachdem wie viel Geld man pro Klick ausgeben möchte umso weiter vorne wird man gereiht. Waren in den Anfängen Monatsbudgets von 100 € ein Garant an der ersten Stelle zu stehen, so muss man heute für stark umkämpfte Suchworte für die erste Position auch schon mal einen fünfstelligen Betrag pro Monat veranschlagen. Kosten von 20 € und mehr pro Klick sind leider keine Seltenheit mehr. Es geht auch weniger und man kann auch die Zeiten festlegen, aber wirklich effektive Internet Werbung bei Google ist teuer geworden. Alternativ können andere Suchmaschinen gebucht werden, allerdings sollte man nicht vergessen, dass Google eben auch einen Marktanteil von über 90 Prozent in unseren Breiten hat.

 

  • 2.) Internet Werbung bei relevanten Seiten via die Suchmaschinen: Noch einmal nehme ich Google als Beispiel – die Suchmaschine bietet auch Werbung auf sogenannten Content Seiten. Das sind Seiten, die einem gewissen Themenkreis zuzuordnen sind und deren Betreiber sogenannte Adsense Werbeflächen an Google vermietet. Google schaltet dann, wenn bei der Adwords Kampagne gebucht, Ihre Anzeigen auch dort, um so einen noch größeren Kreis an potentiellen Interessenten anzusprechen. Bei der Auswahl der Seiten müssen Sie aber aufpassen – es zahlt sich aus hier selbst die Auswahl zu treffen. Wenn Google beispielsweise einen Blog gegen Pelztierzucht als relevant zum Thema Pelz einstuft – was er ja auch irgendwie ist – werden Sie als Pelzhändler wahrscheinlich nur in Ausnahmefällen brauchbare Klicks von diesem Blog bekommen – zahlen müssen Sie für die Werbung aber immer.

 

  • 3.) Werbenetzwerke die nichts mit Suchmaschinen zu tun haben: Der Vorteil von Werbenetzwerken liegt darin, dass diese mehr als nur Klicks verkaufen und außerdem auch spezifischer Arbeiten. Die Webseiten auf denen geworben wird werden genau beleuchtet und es gibt meist noch andere Formen der Werbung. Beispiele hierfür sind bezahlte Links, Gewinnspiele, Gutscheine usw. Am besten Sie werfen selbst einen Blick darauf.  Als Beispiel sei Contaxe genannt – eine gute Alternative, sowohl für Seitenbetreiber als auch für Firmen, die gerne Werbung schalten möchten.

 

  • 4.) Affiliate Werbung: Am bekanntesten dafür ist sicherlich Amazon. Amazon hat die Werbung via Affiliate Marketing wirklich auf die Spitze getrieben. Man kann komplette Amazon Stores einrichten, die mitunter besser aussehen als Amazon selbst. Affiliate Werbung bedeutet, dass man seine Ware via fremde Webseiten verkauft und dem Betreiber für jeden Verkauf eine Provision auszahlt. Dafür muss man nicht zwingend alles selbst programmieren, es gibt auch hier wieder entsprechende Netzwerke – wie zum Beispiel Superclix aus Deutschland oder AdCell. Für den Webseitenbetreiber, den Affiliate Partner, ist es besonders interessant diese Links zu verwenden und auch entsprechend zu den Produkten zu informieren, da sie ja mit jedem Verkauf mitverdienen. Als Beispiel können Sie gerne einen Blick in den Hardware-Shop hier auf der guten Webseite werfen, dieser ist vollständig als Amazon-Store aufgebaut – und nichts anderes als eine Werbung die ich für Amazon schalte.

 

  • 5.) Werbung auf sozialen Netzwerken: Die modernste Form der Internetwerbung ist das sogenannte „social Marketing“. Dabei wird versucht auf sozialen Netzwerken eine direkte Bindung zu den potentiellen Kunden einzugehen. Voraussetzung, damit das auch funktioniert ist eine gut gewartete Fanpage. Je mehr Fans man dafür begeistern kann, desto mehr Informationen erhält man vom Markt und desto direkter kann man auf seine Zielgruppe(n) eingehen. Als Beispiel nenne ich hier die Werbeschaltung bei Facebook. Bucht man diese, hat man die Auswahl ob man für Impressionen oder für Clicks zahlt. Facebook empfiehlt ersteres, ich empfehle letzteres, weil man die Ausgaben deutlich besser im Griff hat. Was wirklich einzigartig ist, die Präzision mit der man die Leute ansprechen kann. Google bietet auch die Möglichkeit bei AdWords nach demographischen Angaben zu filtern, aber bei Facebook funktioniert das wesentlich genauer. Wir wählen zum Beispiel aus, Standort plus 20 km Umkreis, alle Personen die genau 45 Jahre alt sind, Frauen sind und sich für Computer interessieren. Man bekommt sofort die Information wie viele registrierte Benutzer es gibt, also wie vielen Leuten die Werbung theoretisch gezeigt werden kann. Man kann dann noch nachbessern um die Zielgruppe zu erweitern oder einzugrenzen. Auch ohne jetzt eine Werbung zu schalten, haben wir hier bereits Informationen über den Zielmarkt für meine Werbung erhalten, die bei einem Umfrageinstitut einiges kosten würden. Einen Blick auf diese Funktion zu werden zahlt sich für Werbetreibende allemal aus.

 

  • Werbung in Branchenbüchern6.) Werbung in Verzeichnissen und Branchenbüchern: Hier zunächst eine Warnung – es gibt da einige dunkelschwarze Schafe auf dem Markt. Wenn jemand Sie anruft um Ihren Verzeichniseintrag auf einer Seite zu aktualisieren, von der Sie noch nie gehört haben, seien Sie auf der Hut. Es kann passieren, dass Sie sofort eine Rechnung erhalten für einen kostenpflichtigen Eintrag auf einer Seite, die niemand je wirklich besucht, da ihr einziger Zweck darin liegt, Leuten etwas zu verkaufen und eine entsprechende Leistung vorzuheucheln. Vorsicht! Solche „Angebote“ kommen auch immer wieder per Fax und die Bedingungen, sollte man so etwas unterschreiben sind katastrophal und teuer. Meistens sind die Faxe mit einem kleinen Fehler in Ihren Angaben versehen. Unterschreiben Sie das Fax und senden die Änderungen zurück, haben Sie dann einen teuren und sinnlosen Eintrag für drei Jahre oder so gekauft. Weisen Sie auch Ihr Personal auf diese Möglichkeit hin!
  • Nun aber zum eigentlichen Thema. Generell sind die Einträge in seriösen Branchenbüchern gut. Sie sorgen zum einen für einen guten Backlink zu Ihrer Seite und zum Anderen werden Sie auch gut gefunden. Zu viel ausgeben zahlt sich aber nur bedingt aus, da die Nutzer der Branchenbücher vermehrt Werbung vermeiden und tatsächlich in den Normalen Einträgen suchen. Dieser Trend kommt daher, dass eine gewisse Sättigung an Werbung eintritt. Das beste sind momentan vorgereihte Einträge ohne großer Dekoration.

 

  • 7.) Preisvergleichsseiten: Diese erfreuen sich großer Beliebtheit bei Leuten, die wissen was Sie wollen und eben den geringsten Preis dafür bezahlen möchten. Viele Produkte werden mit einem Mehrwert an Beratung und Information verkauft und sind eben nicht so günstig als wenn Sie beim Diskonter (den es auch online gibt) erstanden werden. Möchten Sie, dass Ihre Marke oder Ihr Produkt als Werbung in den Preisvergleichsseiten gelistet wird, dann sollten Sie tunlichst darauf achten, auch wirklich den niedrigsten Preis anzubieten. Gelegentlich wird hier getürkt und mit überhöhten Versandkosten eine niedrigere Spanne wieder wettgemacht. Die Leute merken das aber und somit kann sich Ihre Werbung in einen Boomerang verwandeln. Wie Sie auf die Listen kommen und mehr dazu erfahren Sie auf den einzelnen Seiten, deren Auflistung ich mir hier spare (ein Link ist unter den Links zu finden), da ich nicht unbedingt ein Freund der Geiz ist Geil Philosophie bin. Wenn ich etwas kaufe, dann auch dort wo ich mir sicher bin gut betreut zu werden und nicht weil ich 2 € weniger bezahle als in einem anderen Shop.

Eigene Webseite essentiell für Internet Werbung

Egal für welche Form der Werbung Sie sich entscheiden – Sie brauchen eine Webseite oder zumindest beim social Marketing eine Fanseite – letztere ist aber auch nur dann wirklich gut, wenn Sie mit einer Webseite verbunden ist. Warum das so ist und auch für die Internet Werbung gilt, lesen Sie hier.

Die Leute sind im Internet, surfen, lesen und konsumieren Medien – sie greifen nicht gleich zum Telefon und rufen Sie an oder schreiben Ihnen eine Email – sie wollen zunächst sehen was Sie anbieten – und dafür ist die Webseite erforderlich. Die Leute auf die eigene Seite zu bringen ist auch deshalb wichtig, weil man dort auswerten kann, von wo sie kommen. Wenn Sie beispielsweise eine Werbung auf Seite XY schalten via Google Adwords und von dort nur Besucher bekommen, die Ihre Seite sofort wieder verlassen, dann ist diese Seite eventuell nicht der richtige Ort für Sie um zu werben – Sie bezahlen ja für jeden Klick (siehe das Beispiel mit dem Pelzhändler weiter oben). Selbiges gilt für Suchbegriffe, die Sie ausgewählt haben, auch diese müssen stimmig mit dem Inhalt Ihrer Seite sein. Google zeigt Ihnen sonst in der Statistik eine tolle Klickzahl und letztlich haben Sie nichts davon außer Kosten.

Gratis werben im Internet?

Kostenlos werben ist nach wie vor möglich im Internet, allerdings nicht mit dem Holzhammer sondern in dem man durch Kompetenz glänzt. Schreiben Sie einen Artikel oder Kommentar in einem Blog und verlinken Sie zu Ihrer Seite. Wenn die Qualität stimmt und die Werbeabsicht nicht im Vordergrund steht (zumindest nicht offensichtlich), wird Ihr Beitrag wahrscheinlich auch so übernommen. Man sollte natürlich nicht ausgerechnet beim Mitbewerb versuchen so eine Werbung anzubringen. Auch ein eigener Blog kann eine Werbewirkung haben – er kostet zwar nicht unmittelbar Geld, aber Zeit muss man schon investieren. Leute lesen nur was auch interessant ist.

Auch bei Internet Werbung zahlt sich Erfahrung und Beratung aus. Eines noch, Finger weg von Pop-Ups – die sind mittlerweile erstens fast in jedem Browser automatisch geblockt und zweitens eher uncharmant. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg mit Ihrer Werbung im Internet.

Links:

Netzwerke für Werbetreibende:

Netzwerke für Webseitenbetreiber:

Facebook und der ORF

Die Diskussion ob und warum oder warum auch nicht der ORF Facebookseiten betreiben darf ist so eine Sache. Dass sich die Zielgruppe, gerade von den die jüngere Bevölkerung ansprechenden, Programmen auf Facebook tummelt ist sicher. Gehört es aber zur allgemeinen Informationspflicht, die ein öffentlich rechtliches Medium hat, diese Zielgruppe auch auf Facebook zu lotsen ist eine andere Frage.

Der ORF wirbt für Facebook

Wenn auf Ö3 gesagt wird, man solle sich auf der Ö3 Facebookseite informieren, dann ist das eine Werbung für Facebook. Das ist nicht fraglich und auch nicht zu hinterfragen sondern schlicht eine Tatsache. Wenn ich mehr wissen will, muss ich mich bei Facebook registrieren und dann die Seiten ansehen. Ist das ok? Will der ORF auf einem sozialen Netzwerk agieren, könnte er genau so gut auch für einen österreichischen Anbieter, wie zum Beispiel Szene1 werben und seine Inhalte dort posten – auch das wäre eine Werbung, aber eine, die einem österreichischen Unternehmen dient. Szene1 ist laut eigenen Angaben eher auf die Partyszene (Szene 1 Parties, usw.)  ausgerichtet, bewegt sich nichts desto trotz aber im selben Zielgruppenbereich.

Social Network Made in AustriaEin kurzer Anruf bei Szene1, die vor 10 Jahren als Pionier der Social Network-Plattformen in Oberösterreich begonnen haben bestätigt durchaus, dass vor etwa 3 Jahren alle möglichen Medien Facebook als Plattform nicht nur zu nutzen, sondern auch zu propagieren begonnen haben. Die Frage was war zuerst da, die Henne oder das Ei, sprich die Popularität von Facebook oder die Werbung dafür im Radio und Fernsehen kann also durchaus beantwortet werden.

Für viele Menschen, die datenschutzrechtliche Bedenken haben und hatten fallen Hemmungen, wenn im Radio für eine Plattform geworben wird.

Kein Ausweg mehr

Heute ist Facebook so populär, dass selbst die öffentlich rechtlichen Sender nicht mehr darauf verzichten können – genauso wie  alle anderen Firmen, die den näheren Kontakt zu ihren Kunden suchen. Wir alle müssen die sozialen Netzwerke nutzen, da wir sonst einen Nachteil in der Onlinewelt erfahren würden, genau wie es vor einigen Jahren essentiell wurde, eine Homepage zu haben.

Nicht alle begrüßen das, insbesondere wegen der großen Datenmenge die Facebook von seinen Usern sammelt. Die Plattform Europe vs. Facebook einer Wiener Studentengruppe zeigt immer wieder Probleme auf, die nicht unterschätzt werden dürfen. Alles darüber finden Sie auf deren Homepage unter dem Link unten.

Kein Artikel gegen Facebook

Dieser Artikel hier richtet sich nicht gegen Facebook und auch nicht gegen den ORF, er möchte lediglich aufzeigen, dass das letzterer durchaus daran beteiligt war, dass das soziale Netzwerk so stark geworden ist in unserem Land. Man sollte sich bewusst machen, welche Macht man als marktführender Rundfunksender auch in Zeiten von Facebook & Co. noch immer hat. Man kann Trends schaffen – die älteren erinnern sich vielleicht noch an die Ersteinführung der Autobahnvignette. Ö3 war damals wirklich aktiv daran beteiligt, dass die Situation für die Ausgabestellen nicht immer leicht war. Ein Beispiel: Der Vignettenman sagte im Radio dass die Vignette sich lösen kann und eine halbe Stunde später standen die ersten Leute in den Trafiken und präsentierten Vignetten die sich „gelöst“ hatten – zuvor waren es einige wenige Fälle, danach waren es etliche, nur leider eben nicht echte, da die Aufkleber stückchenweise abgekratzt waren und sich nicht von selbst gelöst hatten. 

Firmen, Gesellschaften, Vereinen und auch Privatpersonen die sich gerne austauschen und eine Community schätzen sind gut aufgehoben wenn sie soziale Netze nutzen – aber man sollte dies bewusst tun. Gerade junge Leute neigen dazu Jugendsünden zu posten, die vielleicht doch nicht jeder hätte sehen sollen. Es gibt auch immer wieder Fälle von Rufschädigungen auf Facebook, diese negative Seite sollte man nicht vergessen.

ORF nun richtig auf Facebook?

Heute eindeutig ja, weil viele Menschen das begrüßen – sein müsste es nicht und vor allem hätten andere, lokale Anbieter sozialer Netzwerke durchaus auch ein Recht in den Genuss dieser kostenlosen Werbung von ORF und Co.  zu kommen. Verdient hätten sie es allemal, da die Konkurrenz nicht gerade klein ist..

Links:

Die Links unten führen zu Seiten die in diesem Artikel angesprochen wurden – wenn Sie auch ein soziales Netzwerk betreiben und gerne hier verlinkt wären, bitte um einen Kommentar, zielführende Links darin werden mit Sicherheit nicht entfernt.

Spambot – Webseite schützen

Spambot – was ist das?

Ein Spambot ist ein kleines Programm welches Webseitenbetreiber in den Wahnsinn treiben kann. Es sammelt Emailadressen, die uncodiert auf der Homepage verlinkt sind, versucht sich als Blog-Kommentator und füllt die Kontaktformulare mit Unsinn oder Werbung.

Die vom Spambot gesammelten Emailadressen werden benutzt um Spams an sie zu senden. Mit den Blogkommentaren möchte der Bot verlinkungen zu meist eher bedenklichen Seiten schaffen und die Kontaktformulare werden wahrscheinlich nur gefüllt, weil sie irrtümlich als Möglichkeit zum Posten erkannt werden. Das Problem ist, sobald eine Seite halbwegs populär ist und man nichts gegen diese Sache tut, verbringt man bald Stunden damit den Müll zu löschen.

Was kann man gegen den Spambot tun?

Schutz vor SpambotEmailadressen im Text nicht komplett angeben. Man kann zum Beispiel statt „@“ einfach „(at)“ schreiben, das verstehen Menschen aber ein Spambot nicht. Wenn Sie eine Emailadresse verlinken, so sollte dies codiert geschehen. Das bedeutet, dass zwar der Mensch über den Browser den Link verwenden kann, der Spambot im Quelltext aber keine Emailadresse finden kann. Der Email Link unten links auf der Startseite dieser Webseite sieht im Quelltext etwa so aus:

mailto:offi&….

Mit dieser Zeichenkette kann kein Bot etwas anfangen.

Für Formulare und Kommentarfelder bietet sich die Möglichkeit einer sogenannten Captcha-Codierung. Dabei wird vor dem Absenden des Formulars zur Eingabe einer Zeichenfolge aus einem Bild aufgefordert. Diese Zeichenfolge kann der Spambot nicht lesen, da sie leicht verzerrt ist und eben nicht als Schrift wahrgenommen wird.

Menschen können den Text natürlich lesen und somit korrekt kommentieren. Man sollte die Captcha Abfrage nicht übertreiben, da sie oft als störend wahrgenommen wird. Hat man viele registrierte Benutzer auf der Seite, die regelmäßig wiederkommen, zahlt es sich aus die Abgabe von Kommentaren für nicht registrierte Benutzer zu verbieten. Damit kommt auch kein Bot durch und für eingeloggte User entfällt die Captcha Abfrage.

Gutes Webdesign hilft gegen Spambot

Ihr Webdesigner sollte in der Lage sein Ihre Webseite sicher zu gestalten – das ist heute Stand der Technik bei Webdesign und kein außergewöhnlicher Wunsch. Für CMS Systeme gibt es häufig entsprechende Plugins, die die Arbeit übernehmen.

Ihr Emailpostfach können Sie mit Anti-Spam Software schützen. Diese ist oft schon in Antivirenprogrammen integriert und scannt eingehende Mails darauf, ob sie für Spam in Frage kommen. Kriterien dafür sind ob die IP Adresse von der sie kommen in einer Blacklist steht, oder ob gewisse Spamlastige Worte im Inhalt vorkommen. Ab und an sollten Sie trotzdem einen Blick in Ihren Spam-Ordner des Mailprogramms werfen, ob nicht versehentlich etwas dort gelandet ist, das wichtig gewesen wäre. Damit sollten Sie soweit sicher sein vor Spambots.

Gratis Email, Webspace, Blog usw.

Gratis Email – Unabhängigkeit für Sie. In einem vorangegangen Artikel zum Thema Internetanschluss habe ich darauf hingewiesen, sich am besten nicht von seinem Provider abhängig zu machen, wenn es um Email-Adressen und Webspace geht. Warum?

Sie wechseln den Provider und die alte Adresse ist futsch. Jeder Ihrer Kontakte hat noch ihr.name@ihralterprovider.at und wenn Sie nicht jeden darüber informieren, bleiben Sie per Mail dann erst einmal unerreichbar. Man darf die Sache durchaus mit der Rufnummer vergleichen, die man heute ja zum Glück mitnehmen kann beim Mobilfunkbetreiber-Wechsel.

Nehmen Sie sich eine alternative Gratis Email Adresse und verwenden ausschließlich die, kann Ihnen das nicht passieren. Fast alle Anbieter bieten Adressbücher usw. und Sie können Ihre Mails auch mit Ihrem gewohnten Email Programm (Gratis Email Programme im Test) abrufen. Ja, es gibt für jeden Zweck auch ein Gratis Mail Programm 😉

Gratis Email – Warum gratis?

Wenn Sie ein wenig Werbung nicht stört und das Email-Aufkommen überschaubar bleibt, spricht nichts gegen Gratis Email. Alle Gratis Email Dienste bieten auch Premium Versionen an, diese kosten wirklich nicht viel und unterscheiden sich meist durch folgende Punkte:

  • – mehr Webspace, also mehr Platz für Ihre Emails
  • – weniger bis keine Werbung
  • – Spam- bzw. Virenfilter
  • – Weboffice wenn verfügbar
  • – Kalender – häufig schon im Gratisangebot dabei
  • – Fax oder Anrufbeantworter Funktionen
  • – Verwaltung von mehreren Postfächern, auch anderer Anbieter
  • – mehrere Adressen
  • – SMS Versand

Wenn Sie nur mailen möchten, einfach kostenlose E Mail-Accounts testen. Wie man die gratis E Mail Adresse einrichten kann wird auf den jeweiligen Seiten gut erklärt – Links finden Sie unten.

Auch Microsoft bietet mit seinem neuen Online Outlook einen Gratis Email Dienst. Windows Live Mail Gratis heißt das Angebot, welches das alte Hotmail abgelöst hat. Damit kann man sich auch gleich bei Skype, dass nun ebenfalls zu Microsoft gehört anmelden.

Ein Special noch für alle, die eine Gratis E Mail Adresse brauchen, aber eben nur für kurz ist der Dienst Wegwerfemailadresse.de. Sie bekommen dort eine Adresse die vorerst einmal für eine Stunde gilt. Wenn Sie sie länger brauchen, können Sie das dort eingeben. Dieses Service ist ideal für alle die bei einer Registrierung keinen Spam riskieren möchten. Aber Vorsicht, lassen Sie sich keine Passwörter dorthin senden, denn sobald Sie die Adresse weggeworfen haben, kann jeder andere darauf zugreifen. Sollte man wirklich nur verwenden wenn man eine Seite testen möchte. Es handelt sich dabei um eine Gratis Email Adresse, für die nicht einmal ein Passwort erforderlich ist, also Vorsicht.

Gratis Email & Gratis Webseite?

Gratis Email und Gratis WebspaceAuch das gibt es, wobei die Adresse dann meist etwas krude aussieht oder die Domain eine eher ausgefallene ist. Es gibt aber auch gratis Domains. Wichtiger dabei ist, dass Sie auch Werkzeuge dort finden um eine Webseite zu erstellen. Webdesign ist nicht so simpel wie man es oft glauben machen möchte.

Eine Alternative dazu bieten Blogwebseiten. Etwa Blogger von Google oder WordPress von WordPress.com. Nimmt man einen kostenlosen Blog so darf man im Normalfall keine eigene Werbung dort schalten. Möchte man das tun, muss man sich nach einer anderen Möglichkeit umsehen. Für ambitionierte BloggerInnen führt aber ohnehin kein Weg vorbei an der eigenen Domain. Eine .at Domain kostet aktuell im ersten Jahr 60 € und jedes weitere dann 30 € – dazu kommt eben noch das Hosting, welches es zum Beispiel bei Host Europe schon ab 1,99 € monatlich gibt. Sehen Sie sich auch komplette Hosting Pakete an, da sparen Sie oft die Einrichtungsgebühr für die Domain und zahlen dann schon im ersten Jahr nur den Domainpreis, im Falle einer AT Domain eben 30€. Mehr zum Thema Hosting  finden Sie hier.

Bloggen ist nicht ganz so einfach wie auf Facebook zu posten aber allemal individueller. Man ist weniger eingeschränkt und hat volle Kontrolle über seine Seite. Einen Blog zu haben wird immer beliebter und dank moderner Software auch immer einfacher. Wenn Sie auf Ihrer Seite auch Werbung betreiben möchten, ist es mit gratis meist vorbei – das behalten sich nämlich gemeinhin die Anbieter vor.

Links

Gratis Email

Gratis Blogs

>> Hosting bei Hosteurope

 

Email Software – Drei Alternativen zu Outlook

Email Software ist neben den Browsern wohl die häufigste Anwendung im Internet. In keinem Büro fehlen Email-Clients. Es gibt auch Alternativen zu Outlook, drei davon möchte ich Ihnen hier vorstellen.

Email Software – Outlook Alternativen

Email Software - EM Client

1.) EM Client

EM Client ist eine Email Software, die durch professionelle Arbeit glänzt. Eine wirklich schnelle Suche auch in großen Mailarchiven, ein gemeinsamer Posteingang und die Integration von Skype und anderen Instant-Messengern (auch dem Facebook Chat) vervollständigen das Bild.

Ein Kalender, die aus Outlook & Co bekannten Aufgaben und ein vollständiges Adressbuch sind ebenso vorhanden. Was mir besonders gefallen hat an EM Client, war die nahtlose Importfunktion für Emails und Konten aus anderen Mailprogrammen. Das funktionierte sehr schnell und problemlos bei Outlook und Thunderbird. Wer schon einmal sein Mailprogramm gewechselt hat, weiß wie so etwas ausgehen kann, wenn die Software da nicht perfekt mitspielt.

Ein weiteres Plus dieser Email Software ist, dass man den Speicherort der Dateien sehr einfach festlegen und auch extern sichern kann. Das geht auch bei Outlook, allerdings ist die Outlook-Datendatei eine Sache für sich und meiner Meinung nach nicht der Weisheit letzter Schluss bei Email Software.

Natürlich dürfen auch automatische Filterregeln nicht fehlen. Diese können übrigens ebenfalls aus anderer Email Software importiert werden.

Google Mail kann vollständig synchronisiert werden, was dessen Nutzer freuen dürfte. EM Client gibt es in einer kostenlosen Version für Privatanwender. Der Preis für die professionelle Version für gewerbliche Nutzer erscheint mir durchaus fair, deshalb hier die erste Wahl der Alternativen zu Outlook.

EM Client lässt sich auch mit diversen Clouds hervorragend Synchronisieren – mehr dazu hier >> EM-Client Kalender & Kontakte synchronisieren

Email Software - Thunderbird2.) Mozilla Thunderbird

Mozilla Thunderbird entstammt der Open Source Schmiede Mozilla und erfreut sich einer großen Community. Diese bietet jede Menge Plugins, die ähnlich wie beim Browser Firefox, eine Erweiterung durch zahlreiche Plugins ermöglicht. Thunderbird bietet Kalender, eine schnelle Suche und gute Bedienbarkeit ab Werk. Was mir ein wenig gefehlt hat bei dieser Email Software war ein gemeinsamer Posteingang, so dass man auch bei vielen Emailkonten nicht jeden Eingang einzeln abgrasen muss.

Dieses fehlende Feature und die auftretende Unübersichtlichkeit bei vielen Email-Konten ist auch der Grund warum Thunderbird hier nur den zweiten Platz  bei der Email Software bekommt.

Dickes Plus für Thunderbird ist, dass der Client komplett kostenlos zu haben ist und eben die vielen Plugins für alle erdenklichen Zwecke. Importfunktion gibt es und sie funktioniert bei Outlook recht problemlos.

Email Software Incredimail3.) Incredimail

Incredimail ist eine Sache für sich. Durchaus eine fähige Email Software aber für den Büroalltag fast ein wenig zu verspielt. Wer seine Mails gerne verschnörkelt, sich per Butler auf eine neue Mail hinweisen lassen möchte und sich generell in einer plüschigen Emailwelt wohlfühlt dem sei Incredimail ans Herz gelegt.

Auf älteren Geräte ist der Einsatz nicht unbedingt zu empfehlen, da diese Email Software doch ein wenig an den Ressourcen knabbert – Melodien, animierte Icons und Mailbildschirme brauchen eben ein wenig mehr Power. Wer es mag wird es trotzdem lieben, auch wenn Incredimail jetzt nicht zu den typischen Alternativen zu Outlook zählt.

Auch Incredimail gibt es kostenlos – die zahlreichen Addons, die die Email Software noch fröhlicher machen kosten aber Geld.