Monthly Archives: Juni 2013

PC Doktor – Wie kann man einen PC reparieren

Hilfe wir brauchen einen PC Doktor!

Den PC reparieren zu lassen ist leider gelegentlich erforderlich. Ein PC muss wie jede Maschine regelmäßig gewartet werden. Die Tools die bei den Betriebssystemen dabei sind, erfüllen diese Aufgabe nur bedingt. Die meisten Anfragen zum Thema PC reparieren sehen etwa so aus:

A: Mein Rechner geht nicht mehr

B: Gar nicht mehr, kein Strom, kein Bild oder ganz was anderes?

Was dann folgt sind meist Antworten wie diese:

  • – lässt sich nicht mehr einschalten
  • – das Internet geht nicht mehr
  • – läuft aber kein Bild kommt
  • – ist sehr langsam
  • – hängt sich ständig auf (Anm.: gehäufte Systemabstürze)
  • – macht komische Geräusch (und kein Bild)

Die ersten drei Probleme sind häufig schon durch eine Überprüfung der Steckverbindungen behoben. Es passiert schon mal, dass die Stecker z. B. beim Staubsaugen gelockert werden und dann ist eben mal Ruhe. Im Falle Internet kann es natürlich viele Gründe geben, trotzdem zunächst überprüfen ob der Netzwerkstecker auch in der entsprechenden Buchse sitzt. Erst neulich bin ich zu einem ganz dringenden Fall gerufen worden, um dort dann den Netzstecker in die Steckdose zu drücken und das Problem war gelöst – PC Reparatur leicht gemacht.

Auch Hardware wie Steckkarten auf dem Mainboard können sich lockern, insbesondere Grafik- und Soundkarten sind Kandidaten hierfür. Wenn Sie so etwas aber noch nie gemacht haben, bitte trotzdem den PC Doktor zu Rate ziehen. Wenn Sie es selbst versuchen möchten, sorgen Sie unbedingt dafür, dass der Computer ohne Strom ist, während Sie am Mainboard arbeiten.

Wenn trotzdem noch immer das Problem auftritt macht es Sinn einen PC Doktor zu Rate zu ziehen, da Selbstreparatur mitunter die Probleme nicht löst sondern in weiterer Folge es schwieriger macht, den Ursprung des Problems zu finden.

PC reparieren wenn er zu langsam ist

Hier sollte man eigentlich nicht von PC reparieren sprechen, sondern von Wartung. Insbesondere Windows-Installationen haben auf Grund ihrer Angewohnheit Auslagerungsspeicher nicht ganz so sauber zu löschen, bei älteren Installationen das Problem mit der Zeit an Geschwindigkeit einzubüßen. Ein paar Dinge können Sie selbst machen:

  • – alles deinstallieren was Sie nicht brauchen, fast jede Software lädt etwas in den aktiven Speicher, egal ob Sie sie verwenden oder nicht. Der Speicher ist begrenzt, wenn er voll ist wird ausgelagert und das kostet alles Zeit
  • – regelmäßige Updates – nicht nur Antivirensoftware sollte upgedated werden, denken Sie auch an die Hardware Treiber
  • – nutzen Sie ein Programm wie CCleaner um temporäre Dateien zu entsorgen und die Registry zu säubern. Dort sind oftmals Einträge die nicht mehr verwendet werden, aber das System verlangsamen
  • – Systemstart – wenn Sie sich ein wenig auskennen, können Sie mit dem Befehl „msconfig“ (einzugeben im Startmenü unter „Programme/Dateien durchsuchen“) ansehen, was Ihr System beim Start alles lädt. Sie brauchen wahrscheinlich bei weitem nicht alles davon – aber Vorsicht, zu viel zu entfernen kann dazu führen, dass Ihr System nicht mehr startet.

Die Ursache kann natürlich auch Schadsoftware oder defekte Hardware sein. Sollte Ihr Virenscanner nicht up-to-date sein, zahlt es sich dann doch aus den Fachmann zu rufen. Im Abschnitt Antivirus dieser Webseite finden Sie Software, die Schädlinge im Vorfeld abwehrt >>An Update a day keeps the PC Doktor away.

Häufige Abstürze – PC Doktor nicht unbedingt nötig

PC reparieren - Kühlung beachtenInsbesondere bei Laptops die oft abstürzen, liegt dies häufig an mangelnder Kühlung im Gerät. Wenn Ihr Rechner schon mehrere Jahre auf dem Buckel hat oder in einer Umgebung steht, die Staubbildung begünstigt, sollten Sie ihn entweder einmal reinigen oder reinigen lassen. Ein Handstaubsauger und ein Schraubenzieher reichen aus. Achtung! Laptops Reparieren besser die Experten. Fragen Sie Ihren Händler.

Apropos Laptop, auch wenn Lap Schoß heisst und das natürlich dazu einlädt ihn dort zu platzieren, sehen Sie nach, wo Ihr Gerät die Luft  zur Kühlung ansaugt. Ist dies unten auf der Standfläche, vermeiden Sie es, den Laptop auf Textilien jeglicher Art zu stellen. Zu schnell werden kleine Fasern angesaugt und die Kühlung reduziert.

Sogenannte Cool-Pads oder Cooling-Pads als Untersatz für den Laptop helfen nur kurzfristig und bekämpfen auch lediglich das Symptom. Sollten Sie dann einmal ohne diese Hilfskühler arbeiten könnten Sie schnell vor einem Problem stehen und dann muss man den PC reparieren lassen, weil einem das Problem mit der mangelnden Kühlung nicht aufgefallen ist und sehr schnell die Hardware beschädigt wird.

Wieder gilt was im letzten Abschnitt gesagt wurde, auch Schadsoftware kann für häufige Abstürze verantwortlich sein. Viren oder auch Adware kann Ihren Rechner zu Fremdzwecken heranziehen, die ihn über die Maße fordern.

Komische Geräusche – unbedingt PC reparieren

PC Doktor beim PC reparierenKomische Geräusche welcher Art auch immer sind wirklich kein gutes Zeichen, da sie meist von defekter Hardware ausgehen. Dann muss man den PC reparieren und eben die Hardware getauscht werden. Wenn es sich um die Festplatte handelt (ein Schaden dort ist wirklich meistens hörbar), können Sie nur hoffen alle Daten zuvor gut gesichert zu haben. Wenn Hardware defekt ist, bitte nicht mehr einschalten sondern tauschen wenn Sie wissen welches Teil es ist oder eben den Fachmann kommen lassen.

Mögliche Geräuschquellen sind:

  • – defekte Lüfter – müssen sofort getauscht werden, da sonst Schaden an allen Bereichen auftreten kann
  • – defekte optische Laufwerke wie DVD-Laufwerk u. Ä.
  • – Festplatte – wenn sie die klackern hören, ist der Exitus selbiger abzusehen
  • – Festplatte – summt hoch und runter – auch da ist der Tausch unvermeidlich
  • – Piepgeräusche beim Einschalten – da haben Sie zumindest ein Mainboard, dass Ihnen mitteilt wo der Fehler liegt. Notieren Sie wie oft und in welchem Intervall es piept und sehen Sie im Handbuch Ihres Mainboards nach

Wenn Sie einen PC Doktor kommen lassen, erklären Sie genau ab wann das Problem aufgetreten ist und was Sie vorher mit dem Rechner gemacht haben. Auch ob es schon länger scheinbar unbedeutende Probleme anderer Natur gegeben hat ist wichtig. Ähnlich wie beim Arzt, hilft eine gute Diagnose im Vorfeld rasch bei der Diagnose. Wenn Sie selbst den PC reparieren möchten, empfehle ich alles mit einer Digicam zu fotografieren, bevor Sie Stecker oder Module abziehen.

Gaming PC – Er will ja nur spielen…

Der Gaming PC oder Spielcomputer ist für die jungen eine begehrte Investition, die ältere Generation ist teilweise aber noch immer nicht so richtig informiert. Die Sache mit dem PC der doch eh nur Spiele verarbeiten können muss ist alt. Noch immer hat es sich nicht herumgesprochen, dass moderne Computerspiele mitunter das Aufwändigste sind, was einem PC unter der Sonne begegnen kann.

Spielkonsolen sind hardwaretechnisch immer gewaltig ausgerüstet. Mehrere Grafikkarten, superschneller Speicher usw. sorgen dafür, dass die Konsolen in Punkto Spielen zumindest bei Verkaufsstart die Nase vorne haben. Viele Gamer sehen das als Kinderkram und ich muss ihnen recht geben. Leider komme ich sehr selten dazu mal was zu zocken, aber ich bin immer noch der Meinung ein echter Gamer baut sich seinen Gaming Computer selbst – oder plant ihn zumindest. Eine Konsole ist zwar auch ein Computer, aber mit Spielcomputer ist doch ein PC gemeint der entsprechend gerüstet ist.

Gaming PC – was ist das?

Zuerst mal sicher kein Laptop. Es gibt zwar tragbare Gaming PC bzw. Laptops, aber die sind preislich sehr weit oben angesiedelt und wenn man wirklich unterwegs was zocken möchte, ist dann vielleicht doch eine tragbare Konsole die bessere Wahl.

Der Ideale Gaming PC ist ein auf Topleistung getrimmter Rechner, der oft gemoddet (das Gehäuse ist anspruchsvoll designt) und auf jeden Fall gut gekühlt ist.

Hardware für den Gaming Computer

    • Gehäuse und Mainboard – Platz ist wichtig, sowohl im Gehäuse als auch auf dem Board, wir wollen ja richtig Hardware reinstecken und die Luft muss zirkulieren können. Die Frage die sich stellt ist AMD oder Intel. Genug Steckplätze dürfen nicht fehlen am Gaming PC Mainboard.

 

    • Grafikkarten – am besten zwei die zusammengeschaltet sind und die richtig Power haben. Die Grafik ist bei den meisten Spielen heutzutage spitze, richtig darstellen kann man sie aber nur, wenn die Hardware stimmt

 

    • Monitor – Je größer desto besser, aber Achtung auf die Entfernung die man beim Spiel einnimmt. Ein 50 Zoll LED-Fernseher sieht toll aus 3 m Entfernung aus, sitzt man davor, ist die HD-Auflösung gar nicht mehr so HD, 24 Zoll dürfens aber schon sein

 

    • Prozessor – was neues und gutes, ein paar Rechenkerne sollten schon drinnen sein und natürlich muss der Kühler eine gute Leistung erbringen. Ein Gaming PC läuft oft Stunden an der Leistungsgrenze

 

    • Speicher – viel und schnell und bitte nur auf einem 64 Bit System ab Windows 7 – drunter geht nämlich nicht mehr als 2 GB RAM, egal wie viel man in das Mainboard steckt. Der Speicher braucht natürlich auch Kühlrippen

 

    • Netzteil – Unter 400 Watt fangen wir gar nicht an (bei einem Markennetzteil, NoName sollten es dann doch mal 600 sein – sind nur Spitzenwerte die da angegeben werden), leise ist gut aber Kühlung ist auch hier wichtig – ein guter Kompromiss zahlt sich aus

 

    • Tastatur und Maus – am besten beleuchtet mit vielen Extratasten

 

    • Soundsystem – Surround, im elterlichen Haushalt aber zumindest richtig gute Kopfhörer 😉

 

Viel Taschengeld für den High-End Gaming PC

Klingt teuer? Ist es leider auch, aber dafür hat man dann auch eine Weile was davon. Keine andere Branche fordert die Hardware so sehr wie die Spielebranche. Die Entwicklung schreitet voran und spätestens nach 3 Jahren ist der Top Gaming PC von heute eine alte Kiste.

PC Doktor beim Gaming PCWenn Sie einen Gaming PC selber zusammenstellen wollen, aber nicht wirklich wissen wo Sie anfangen sollen – hier geht es zum Kontaktformular. Wir suchen die Komponenten gemeinsam aus, bestellen sie und dann ist der PC auch schnell zusammengebaut. Betriebssystem drauf und fertig. Ist durchaus was für große Kinder, und die jüngeren haben mit einem Gaming PC auf jeden Fall einen Rechner der allen schulischen Anforderungen drei mal gerecht wird. Gerade beim Gaming Computer Zusammenstellen und dem Aufsetzen eines solchen ist auch für alle was zu lernen dabei.

Gefährlicher Spam – Virus per Email

Dieser Artikel widmet sich einer Sache, die leider in letzter Zeit immer häufiger vorkommt – Emails, die sich als gefährlicher Spam herausstellen da mit Ihnen ein Virus auf Ihr System kommt. Spam an sich ist Werbung die man nicht will und auch nicht bestellt hat. Einmal sind es Kredite die einem angeboten werden, das nächste mal blaue Pillen und ich kann mich noch gut erinnern, als jeden Tag mindestens 10 Mails in meinem Postfach landeten, die versprachen mein bestes Stück vergrößern zu können.

Alles harmlos verglichen damit, was momentan noch kursiert.

Gefährlicher Spam – so sieht er aus

Vorneweg, es handelt sich dabei nicht um Phishing (der Versuch mittels gefälschter Seiten Zugangsdaten und TANs zu stehlen). Diese Mails bleiben häufig im Spam Filter hängen, aber nicht immer weil sie doch recht normal aussehen. Sie bekommen so eine Email (ich habe hier den Inhalt einer kopiert, die ich selbst erhalten habe):

Verehrte(r) Kunde/Kundin,

vielleicht ist es Ihnen entgangen, dass die Zahlungsfrist der nachfolgenden Rechnung abgelaufen ist. Auf zwei Mahnbescheide haben Sie ebenfalls nicht zurück geschrieben.

Ihre Bestellnummer 40106005135 
Artikel: Mietvertrag 8239849773   511,87 Euro
Abrechnungsmethode: Auf Rechnung	

Wir verpflichten Sie, den ausstehenden Rechnungsbetrag in den nächsten 7 Tagen zu überweisen. Im anderen Fall sehen wir uns leider gezwungen, ein Gerichtsverfahren in die Wege zu leiten und ein Inkasso Unternehmen für die weiteren Massnahmen zu beauftragen.

Durch entstandene zusätzliche Unkosten anlässlich des Ausgleichs von Gebührenforderungen erheben wir Mahngebühren und Einschreibegebühren in der Höhe von 90.- Euro inkl. MwSt.

Artikeldetails und Widerruf Möglichkeiten finden Sie  im zugefügten Ordner.

Mit besten Grüßen

FuchsBau GmbH
(Mo-Fr 8.00 bis 18.00 Uhr, Sa 10.00 bis 18.00 Uhr)
Gesellschaftssitz ist  Ahaus
Umsatzsteuer-ID: DE936786150
Geschäftsfuehrer: Aileen Becker

Ich muss anmerken, ich kenne weder Firma FuchsBau, noch habe ich je in Ahaus etwas gemietet, aber wir wissen ja es ist gefährlicher Spam. An und für sich könnte man das jetzt einfach ignorieren und wegwerfen, ABER und jetzt kommts, da ist ja diese Rechnung im Anhang. Man ist ja neugierig und viel sehen sich die Datei tatsächlich an.

Was ist drinnen im Spam Mail?

Vorneweg probieren Sie das nicht. Die Datei enthält mit größter Wahrscheinlichkeit einen Virus. Im Anhang ist eine Zip Datei, und darin noch eine Zip Datei. Manche Antivirus Programme haben damit schon ein Problem, weil sie nur in die erste Zip reinschauen. In der zweiten Zip ist nicht etwa ein Dokument o. ä. sondern eine COM Datei, also ein Kommando, das wenn man ausführt irgendetwas am System verändert. Jetzt wird die seltsame Mail ein gefährlicher Spam. Ein guter Virenscanner wird dann vermutlich aufschreien, aber nicht jeder hat seine Lizenz verlängert, die Updates alle eingespielt usw. – bei dieser Gelegenheit, denken Sie an die Sicherheit Ihres Systems.

Führt man das Kommando aus auf einem nicht gut gesicherten Rechner, ist das harmloseste was geschehen kann, dass jemand anders den eigenen Rechner nutzt um Spam zu versenden, Attacken auf andere Rechner durchzuführen usw. So richtig schlimm wird es, wenn sich da ein Keylogger installiert, der nun alles mitschneidet, was wir am PC machen und das gleich weiterleitet an jemanden, der nur darauf wartet Passwörter, Kreditkartennummern, Paypal-Zugänge und ähnliches abzugreifen.

Wenn Sie die Datei ausführen merken Sie vermutlich nichts, außer dass vielleicht keine Rechnung zu sehen ist. Wenn Sie sowas je geöffnet haben und Ihr Virenscanner sich nicht gemeldet hat fragen Sie umgehend jemanden um Rat der ein wenig Ahnung davon hat, wie man Viren entfernt bzw. aufspürt. Im schlimmsten Fall hilft es nicht einmal den Rechner neu aufzusetzen, da z. B. Rootkits (Virus der schon vor dem eigentlichen Systemstart aktiv wird) sich in der Boot-Partition festsetzen und von dort nur durch eine Neupartitionierung der Festplatte entsorgt werden können. Neupartitionierung bedeutet, dass Ihre Platte quasi neu angelegt und unterteilt wird.

Wie soll man reagieren?

  • 1.) Mails von Leuten oder Firmen die Sie nicht kennen und deren Inhalt nich 100 % koscher ist löschen!
  • 2.) Firmen senden keine Mahnungen in dieser Form
  • 3.) Wenn Sie eine Datei geöffnet haben, trennen Sie die Internetverbindung und gehen zu einem sicheren Rechner – Ihrer ist keiner mehr – ändern dort alle Passwörter die Sie seit dem Öffnen der Datei eingegeben haben,
  • 4.) Rufen Sie Ihre Bank an und klären ob seltsame Abbuchungen von der Kreditkarte passiert sind, falls Sie ein Paypal-Passwort verwendet haben seit dem Öffnen der Datei oder Ihre Kreditkartennummer irgendwo eingegeben haben. Lassen Sie die Karte notfalls sperren, falls Sie sich nicht mehr sicher sind.
  • 5.) Lassen Sie Ihren Computer von jemandem ansehen, der sich auskennt

Ein Hinweis auf ein mit einem Virus infiziertes System ist auch, wenn Sie Seiten wie Google, Bing oder Microsoft nicht mehr aufrufen können. Wenn Sie dennoch eine Suchmaschine benötigen, zum Beispiel um herauszufinden, was eventuell mit Ihrem Computer los ist, verwenden Sie den Metacrawler – der funktioniert meistens noch. Sie müssen aber was gegen die Sache tun, Ihre Daten sind in Gefahr!

Wie kann man sich vor einem Virus schützen?

  • – Virenscanner aktuell halten – nicht immer ist gratis die beste Lösung, insbesondere dann nicht, wenn man sich eher wenig mit Computern auskennt
  • – Windows Updates durchführen
  • – Java – und Flashupdates durchführen – wenn sie die schon verwenden möchten beim Browsen, dann zumindest aktuell halten
  • – noch einmal, weil man es nicht oft genug sagen kann Löschen Sie verdächtige Mails – Neugierde ist nicht zu empfehlen

Antivirus Schutz

Gefährlicher Spam ist wirklich eine haarige Sache, es gibt etliche Zombierechner (Computer die Dank einem Virus nun ferngesteuert werden) da draußen und sie machen uns allen das Onlineleben schwerer. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Rechner keiner wird.

Im Falle von Firmen hat gefährlicher Spam noch eine größere Tragweite, da möglicherweise Kundendaten in fremde Hände gelangten. Darüber müssen Sie Ihre Kunden informieren, was kein wirklich gutes Bild auf Sie und Ihre Firma wirft. Das Datenschutzgesetz sieht empfindliche Strafen vor im Falle von fahrlässigem Datenverlust.

Der Vollständigkeit halber erwähne ich es noch, da ich unlängst erst wieder so einen Virus entfernen musste: Wenn Sie auf Ihrem Schirm die Aufforderung der Polizei sehen, irgendeinen Betrag irgendwohin zu überweisen damit Ihr Rechner wieder funktioniert, rufen Sie mich an, das kostet weniger und ich zeige Ihnen auch wie man diesen Polizei Virus entfernen kann.

Avira 2013

Webseiten in Unternehmen

Die folgenden Zahlen sind von der Statistik Austria und stammen aus dem Jahr 2012 (>>Link Statistik Austria Anm.: Link wurde im Oktober 2013 editiert da auf den Webseiten der Statistik Austria geändert wurde)

  • – ca. 98 % aller Firmen haben einen Internetzugang
  • – ca. 82 % der Firmen haben eine Homepage
  • – etwa 80% der Österreicher nutzen das Internet
  • – knapp 50% der Internetnutzer sind Onlineshopper

Wenn also fast alle am Wirtschaftsleben Beteiligten das Internet nutzen, sollten wir Ihnen dann nicht 100% relevante Information bieten und eine entsprechende Webseite erstellen lassen?

Webseiten – Was ist relevante Information?

Zunächst wird als relevant meist Aktualität eingestuft. Immer wichtiger werden soziale Aspekte – was denken andere Kunden, Bekannte, Freunde usw. über ein Unternehmen oder Produkt. Bilder sind relevant – und auch die sollten wiederum aktuell sein und gut.

Webseiten die nicht gewartet werden, könnte man mit Türen vergleichen die verschlossen bleiben – egal ob es sich nun um schöne Webseiten handelt oder nicht. Wer den Leuten keinen guten Anreiz gibt, ab und an vorbeizuschauen, darf sich nicht wundern wenn keiner kommt. Schon beim Webdesign sollte man darauf achten, dass die Seite in Hinkunft keine Barriere für die Betreiber darstellt.

Natürlich ist es nicht so einfach wie einen Newsletter zu schreiben oder auf Facebook zu posten – aber fast. So sollte es zumindest sein.

Zwei Beispiele für eine Firmenhomepage

 

1.) Nicht gepostet: Der Geschäftsführer liest einen Artikel in der Zeitung, er ärgert sich und würde gerne eine Gegendarstellung schreiben. So etwas ist ungemein wertvoll für Webseiten. Er tut es aber nicht, weil ihm die Sache zu kompliziert ist und seine Kompetenz spiegelt sich nicht auf der Homepage wieder. Die Sache wird an jemanden delegiert, dessen intrinsische Motivation hier etwas zu posten gegen Null geht und wertvolle Information wird verloren.

Wenn die Firmenhomepage gut gemacht ist, setzt er sich hin, tippt in 10 Minuten seinen Artikel, postet ihn auf der Homepage und von dort wird er automatisch auf Facebook geteilt.

2.) Keine Zeit für die Homepage: Der Außendienst sammelt jeden Tag Informationen vom Markt. Automatisch, denn man spricht ja mit den Kunden. Am Ende der Woche wird ein Bericht abgegeben oder reingeschickt und der wird dann zuerst von der Chefsekretärin, dann vom Chef und am Ende des Monats, beim Vertriebsmeeting von den Kollegen gelesen bzw. gehört. Wertvolle Zeit geht verloren und das gesammelte Wissen macht nur Monatsweise und sehr spärlich die Runde.

Der Idealfall für die Unternehmenswebseite …

…wäre, wenn die Firma bei Ihrem Internetauftritt im Backend über ein Wissensmanagement-System verfügt, in das alle Mitarbeiter zumindest einmal in der Woche Ihre Informationen eingeben. Der Innendienst wie der Außendienst haben Zugriff darauf und können interaktiven Erfahrungsaustausch pflegen ohne jedes Mal ein Email schreiben zu müssen. Das kostet am Tag vielleicht eine Viertelstunde – dafür sind die Außendienstmeetings wesentlich effizienter.

Webseiten in UnternehmenIn beiden Fällen kann eine moderne Webseite die Situation deutlich verbessern. Rechnen Sie nach, wahrscheinlich haben Sie die Kosten dafür mit lediglich einem Auftrag mehr pro Quartal im ersten Jahr wieder verdient. Bei den meisten Firmen sind es deutlich mehr und die Ersparnis an Telefonauskunft ist ebenfalls nicht unerheblich. Kompetenz bringt nichts, wenn man sie nicht zeigt bzw. teilt. Ein Team ist so gut wie sein gemeinsames Wissen. Dieses Wissen allen Teammitgliedern zur Verfügung zu stellen ist heute kein Problem mehr.

Sie können natürlich auch selbst Ihre Homepage Erstellen, achten Sie aber dann eben darauf, dass nicht Sie der einzige im Betrieb sind, der dann damit umgehen kann.

Die Krux mit dem Preisvergleich

Preisvergleich ist eine der beliebtesten Tätigkeiten der Schnäppchenjäger im Internet. Der stationäre Handel und der Internethandel mögen sich deshalb nicht immer. Der häufigste Vorwurf den man hört ist, dass die Leute sich im Fachhandel beraten lassen und die Produkte dann via E-Commerce Business bestellen, weil sie dort vermeintlich günstiger sind. Stimmt das? Ein klares Jein ist die Antwort. Tatsache ist, dass das Internet zur Informationsbeschaffung genutzt wird – nicht immer ist der Preis im Fokus.

Preisvergleich – Geizhals und Co.

Einer der häufigsten Gründe für Firmen im Internet nicht zu viel zu verraten ist tatsächlich der Preisvergleich. Die Geiz-ist-Geil-Mentalität hat sich auch in unseren Breiten ein wenig in die Köpfe der Menschen eingenistet – alles muss billiger werden –  aber aktuell sieht es so aus, dass hier eine Trendwende stattfindet, hin zu mehr Qualität, und die kommt häufig vom lokalen Anbieter.

Preisvergleich ja – aber es geht auch andersrum

Der Preisvergleich findet statt und es gibt Leute, die sich im Fachgeschäft beraten lassen um die Produkte dann im Internet zu bestellen. Es gibt aber auch genauso die andere Richtung, bei der elektronischer Handel für möglichst viel Vorinformation sorgt um dann im Fachmarkt als kompetenter Kunde das richtige Produkt zu erstehen.

Freier Markt bedeutet Wettkampf – der ist nicht immer leicht. Gerade deshalb sollten auch stationäre Händler das Internet nutzen, um Ihre Kunden anzusprechen – nicht unbedingt um Internethandel zu betreiben. Die großen Ketten tun es ohnehin, einzelne Geschäfte noch nicht wirklich. Gerade eine überschaubare Zielgruppe ließe sich in Zeiten von Facebook & Co sehr gut ansprechen. Dort wo früher ein mit Kosten verbundener Postwurf nötig war, kann heute der richtige Post an seine Fans im sozialen Netzwerk, den selben, wenn nicht sogar einen besseren Effekt haben.

Wie bekomme ich die Leute zu mir?

Preisvergleich

Man muss seine Kunden nicht ins Internet schaffen – die sind schon dort, Sie müssen ihnen lediglich zeigen, dass Sie auch da sind und nicht mit leeren Händen kommen. Ein Gutschein für die Fans, eine Sonderaktion zu einem Jubiläum, ein neues Produkt – über all das kann man rasch informieren und auch gleich das Feedback einheimsen. Das Internet bietet viele Möglichkeiten Besucher zur Wiederkehr zu bewegen, auch ein Blog auf Ihren Seiten kann dazu beitragen.

 

Links zu Preisvergleich Portalen