Webseiten in Unternehmen

By | 18. Juni 2013

Die folgenden Zahlen sind von der Statistik Austria und stammen aus dem Jahr 2012 (>>Link Statistik Austria Anm.: Link wurde im Oktober 2013 editiert da auf den Webseiten der Statistik Austria geändert wurde)

  • – ca. 98 % aller Firmen haben einen Internetzugang
  • – ca. 82 % der Firmen haben eine Homepage
  • – etwa 80% der Österreicher nutzen das Internet
  • – knapp 50% der Internetnutzer sind Onlineshopper

Wenn also fast alle am Wirtschaftsleben Beteiligten das Internet nutzen, sollten wir Ihnen dann nicht 100% relevante Information bieten und eine entsprechende Webseite erstellen lassen?

Webseiten – Was ist relevante Information?

Zunächst wird als relevant meist Aktualität eingestuft. Immer wichtiger werden soziale Aspekte – was denken andere Kunden, Bekannte, Freunde usw. über ein Unternehmen oder Produkt. Bilder sind relevant – und auch die sollten wiederum aktuell sein und gut.

Webseiten die nicht gewartet werden, könnte man mit Türen vergleichen die verschlossen bleiben – egal ob es sich nun um schöne Webseiten handelt oder nicht. Wer den Leuten keinen guten Anreiz gibt, ab und an vorbeizuschauen, darf sich nicht wundern wenn keiner kommt. Schon beim Webdesign sollte man darauf achten, dass die Seite in Hinkunft keine Barriere für die Betreiber darstellt.

Natürlich ist es nicht so einfach wie einen Newsletter zu schreiben oder auf Facebook zu posten – aber fast. So sollte es zumindest sein.

Zwei Beispiele für eine Firmenhomepage

 

1.) Nicht gepostet: Der Geschäftsführer liest einen Artikel in der Zeitung, er ärgert sich und würde gerne eine Gegendarstellung schreiben. So etwas ist ungemein wertvoll für Webseiten. Er tut es aber nicht, weil ihm die Sache zu kompliziert ist und seine Kompetenz spiegelt sich nicht auf der Homepage wieder. Die Sache wird an jemanden delegiert, dessen intrinsische Motivation hier etwas zu posten gegen Null geht und wertvolle Information wird verloren.

Wenn die Firmenhomepage gut gemacht ist, setzt er sich hin, tippt in 10 Minuten seinen Artikel, postet ihn auf der Homepage und von dort wird er automatisch auf Facebook geteilt.

2.) Keine Zeit für die Homepage: Der Außendienst sammelt jeden Tag Informationen vom Markt. Automatisch, denn man spricht ja mit den Kunden. Am Ende der Woche wird ein Bericht abgegeben oder reingeschickt und der wird dann zuerst von der Chefsekretärin, dann vom Chef und am Ende des Monats, beim Vertriebsmeeting von den Kollegen gelesen bzw. gehört. Wertvolle Zeit geht verloren und das gesammelte Wissen macht nur Monatsweise und sehr spärlich die Runde.

Der Idealfall für die Unternehmenswebseite …

…wäre, wenn die Firma bei Ihrem Internetauftritt im Backend über ein Wissensmanagement-System verfügt, in das alle Mitarbeiter zumindest einmal in der Woche Ihre Informationen eingeben. Der Innendienst wie der Außendienst haben Zugriff darauf und können interaktiven Erfahrungsaustausch pflegen ohne jedes Mal ein Email schreiben zu müssen. Das kostet am Tag vielleicht eine Viertelstunde – dafür sind die Außendienstmeetings wesentlich effizienter.

In beiden Fällen kann eine moderne Webseite die Situation deutlich verbessern. Rechnen Sie nach, wahrscheinlich haben Sie die Kosten dafür mit lediglich einem Auftrag mehr pro Quartal im ersten Jahr wieder verdient. Bei den meisten Firmen sind es deutlich mehr und die Ersparnis an Telefonauskunft ist ebenfalls nicht unerheblich. Kompetenz bringt nichts, wenn man sie nicht zeigt bzw. teilt. Ein Team ist so gut wie sein gemeinsames Wissen. Dieses Wissen allen Teammitgliedern zur Verfügung zu stellen ist heute kein Problem mehr.

Sie können natürlich auch selbst Ihre Homepage Erstellen, achten Sie aber dann eben darauf, dass nicht Sie der einzige im Betrieb sind, der dann damit umgehen kann.

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