Warum WordPress wirklich gut ist

By | 5. Februar 2014

Bevor ich schreibe warum WordPress wirklich gut ist, möchte ich erläutern was WordPress heute ist. Noch immer wird in vielen Artikeln und Foren von WordPress als der Blogsoftware schlechthin gesprochen. Das stimmt auch, für Blogs ist WordPress sicher das beste Werkzeug. Was aber gerne vergessen wird ist, dass es mittlerweile ein vollwertiges CMS (Content Management System) ist, das von allen möglichen Bereichen eingesetzt wird. Mit entsprechenden Plugins ist auch Ihr WordPress Webshop kein Problem mehr.

WordPress kann mehr als nur bloggen

Bloggen – einen Weblog führen, ein Journal oder auch ein Webmagazin schreiben – die Kernidee dahinter ist, häufig neuen Content ohne viel technisches Blabla ins Netz zu stellen. Bilder, Videos und natürlich Artikel werden veröffentlicht und hoffentlich auch gelesen. Der Unterschied zur „normalen“ Webseite ist nicht so groß. Will diese erfolgreich sein, muss auch sie aktuell, multimedial und gut gewartet sein.

Eine Firmenwebseite hat natürlich einen gewissen Qualitätsanspruch, was das Design angeht. Wichtig ist, dass Webdesign und Content getrennt sind, damit jener, der den Content eingibt, sich nicht ums Webdesign kümmern muss und neue Beiträge automatisch dann so im Web stehen, wie sie sollen. WordPress arbeitet mit Templates, die genau dies ermöglichen.

Funktionen, Interaktionen und Benutzerverwaltung sind in WordPress schon von Beginn an verankert. Die Funktionalität wird durch unzählige, zum größten Teil kostenlose Plugins ständig erweitert. Sie können in relativ kurzer Zeit Umfragen durchführen, geschützte Bereich für Mitarbeiter anlegen und auch sonst so ziemlich alles, was im Web momentan Stand der Technik ist.

Warum braucht man WordPress Profis?

Profis helfen Ihnen schnell und effizient ein Template oder eine Webseite so anzupassen, dass sie für Ihre Zwecke stimmt. Sie können im Prinzip auch alles selbst versuchen aber Achtung, in der Vielfalt steckt die Tücke. Insbesondere bei der Auswahl der Plugins muss man genau aufpassen was man sich installiert.

  • – nicht alle Plugins sind aktuell oder noch unterstützt
  • – nicht alle WordPress Templates unterstützen alle Funktionen
  • – CSS Anpassungen müssen mit Bedacht ausgeführt werden
  • – Aktualisierungen sind vorzunehmen
  • – wenn Code geändert wird, kann er bei einer Aktualisierung verloren gehen
  • – Templates müssen auch auf Mobilgeräten funktionieren
  • – Sicherheitseinstellungen
  • – Erfahrung zählt – ein Profi weiß, auf welche Plugins er setzen kann

Es können nahezu alle Designelemente verändert werden, Templates gibt es auch zu kaufen und im Prinzip wirkt alles auf den ersten Blick recht einfach. Tatsächlich kann für den Laien die Arbeit aber rasch ausarten, da die Erfahrung fehlt. Deshalb gilt die Empfehlung – vom Profi bauen lassen und selbst benutzen.

Inhalte einfügen – mit WordPress ein Kinderspiel

Wenn die Seite einmal steht, lassen Sie sich erklären wie es funktioniert und dann können Sie loslegen. Der Content macht das Web attraktiv und Ihre Seite trägt dazu bei. Sie müssen sich keine Gedanken über Programmierung machen, schreiben Sie was Sie Ihren Kunden oder allgemein den Menschen mitteilen möchten. Die Befüllung der Seite mit Ihren Inhalten ist genau so leicht wie einen Blog zu schreiben. Verglichen mit Typo3 zum Beispiel, ist dies wirklich einer der wesentlichsten Vorteile.

Viele Webseiten haben deswegen kaum aktuellen Content, weil es am technischen Know-How mangelt ihn einzufügen. Weil aktueller Content auf einer Webseite aber das mit Abstand wichtigste Element der Homepage ist, nicht nur in Bezug auch SEO, lohnt es sich alleine deshalb einen Umstieg in Erwägung zu ziehen.

Ist WordPress SEO-tauglich?

Wie kaum ein anderes CMS. „Schöne“ Permalinks, gute Strukturen und ordentliche Seitentitel. Auf ein paar Dinge muss man achten, aber wenn Sie mit WordPress arbeiten, atmen Sie SEO.

WordPress lernen

Hier zwei Publikationen, die einem Helfen in WordPress Fuß zu fassen:


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Praxiswissen WordPress: Das Handbuch für Einsteiger und Redakteure (oreilly basics) (Taschenbuch)


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WordPress Multisite

Mit WordPress ist es möglich, mit einer Installation mehrere komplette Webseiten zu erstellen. Die größte Anwendung dieser Funktion ist sicher der populäre Blog WordPress.com, wo sich jeder in Minuten seinen eigenen WordPressauftritt erstellen kann. Die Vorteile einer sogenannten Multisite liegen in der seitenübergreifenden Verwaltung – Plugins können zum Beispiel zentral aktualisiert werden.

Wo sind die Schwachstellen?

Die Schwachstellen liegen wie angemerkt in der Vielfalt der Plugins. Im sehr umfangreichen Katalog finden sich mitunter auch noch ältere, die eigentlich nicht mehr eingesetzt werden sollten.

Eine Schwäche, die aber eher vor dem Monitor sitzt ist, dass durch die scheinbare Einfachheit der Gestaltung auf grundlegende Sicherheitseinstellungen und Plugins verzichtet wird. WordPress ist recht gut abzusichern, aber es muss eben ordentlich gemacht werden. Auch dafür gibt es Plugins, die die Arbeit erleichtern.

Die dritte Schwachstelle ist, dass Aktualisierungen durchgeführt werden müssen – wie bei allen anderen CMS auch. Bei WordPress kann es aber passieren, insbesondere durch veraltete Plugins, dass die Aktualisierung die Seite in ihrer Funktion beeinträchtigt oder gar lahmlegt. Achten Sie immer darauf, welche Plugins Sie benutzen.

Es gibt im Seitenaufbau schnellere CMS-Systeme, wenn Sie mit einem Cache arbeiten und Ihr Hosting nicht aus dem letzten Loch pfeift, sind Sie aber gut dabei.

Ein Nachteil der nicht zwingend einer ist, ist dass die Benutzerrollen in WordPress vordefiniert sind. Auch hier kann man mit Plugins eine gewisse Erweiterung vornehmen, ohne den Core umzuschreiben.

WordPress.Com vs. WordPress.Org

WordPress.com ist ein Webdienst, der WordPress nutzt um Leuten die Möglichkeit zu bieten in kurzer Zeit einen eigenen Blog zu gestalten. Es ist in der Basisversion kostenlos (mit Fremdwerbung) und verfügt über zahlreiche Funktionen. Professionell kann man ab der kostenpflichtigen Version damit arbeiten, jeder der etwas tiefer in die Materie möchte, wird aber wahrscheinlich mit selbst-gehostetem WordPress bei seinem Provider mehr Freude haben – diese lädt man dann eben von WordPress.org herunter (Link unten) und installiert es auf seinem Webspace.

Links

>> Wie Sie Ihr WordPress schneller machen

>> WordPress (deutsche Version)

 

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