Warum Webdesign Geld kostet

By | 27. September 2013

Gutes Webdesign kostet Geld, selbst wenn Sie es im Eigenbau realisieren, denn auch Ihre Arbeitszeit ist wertvoll. Ich schreibe diesen Artikel weil die Mär vom kostenlosen Internet nicht abreisst. Jede Minute Arbeit die Sie in Ihre Firmenhomepage investieren bedeutet Investition. Wenn Sie die Seite erstellen lassen, sparen Sie so gesehen wahrscheinlich Geld, abhängig von Ihrem Stundensatz und der Zeit die Sie benötigen, weil der Profi am Webdesign entsprechend kürzer zu arbeiten hat.

>> Hier ein Artikel darüber wie Webdesign abläuft. Erst neulich wieder hat einem Kunden ein Mitarbeiter einer Softwarefirma vom Neffen erzählt, der eine Homepage um 100 € erstellt hat, und das man eigentlich zu viel dafür ausgeben würde. Ich hoffe der Neffe ist dann auch telefonisch erreichbar, wenn etwas nicht klar ist, schult die Mitarbeiter gut und hat Zeit, einen Blick auf die Sicherheitseinstellungen zu werfen.

Templates und Frameworks im Webdesign

Günstige Templates und Frameworks gibt es viele im Web. Wenn Sie dann einmal damit gearbeitet haben, werden Sie feststellen, dass die Zeit die Sie damit aufwenden Ihr Template auf der Firmenhomepage in den Griff zu bekommen, rasch über 100 Stunden ausmacht.

Nehmen Sie Drupal als Beispiel – ein fantastisches CMS System. Es ist kostenlos, ein Template kostet etwa 100 € und alles ist schön. Ich wage zu behaupten, dass Ihre Seite in einem halben Jahr noch nicht so aussieht wie Sie es sich vorstellen, wenn Sie keine Erfahrungen im Webdesign damit haben.

WordPress ist ebenfalls ein kostenloses CMS, Templates und Frameworks gibt es sogar schon unter 100 €. Es ist deutlich einfacher als Drupal in der Handhabung, trotzdem können Sie in kurzer Zeit wahrscheinlich nicht wirklich das realisieren was Sie möchten.

Der Sicherheitsaspekt ist hier noch gar nicht bedacht. Speziell WordPress benötigt einiges an Erfahrung um ein vernünftiges Plugin-Portfolio für Ihre Webseite zusammenzustellen. Ohne Plugins gehört WordPress nämlich nicht zu den sichersten Lösungen auf dem Markt.

Warum CMS im Webdesign?

CMS bedeutet Content Management System, und genau darum geht es – den Inhalt der Seite managen zu können. Ich vertrete den Standpunkt, dass Webseiten aktuell gehalten werden müssen, um interessant für Besucher zu sein. Auch wenn Sie nur ab und an neue Projektfotos einfügen möchten, sollten Sie dazu in der Lage sein.

Suchmaschinenoptimierung ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil bei Ihrem Webdesign. Die beiden genannten CMS Systeme sind dafür bestens geeignet. Auch hierfür gibt es Plugins, die Ihnen in weiterer Folge helfen. Auch bei SEO spielt die Aktualität eine Rolle.

Sie erhalten eine Einschulung auf Ihre Webseite und alle, die Sie damit betrauen sollten fortan in der Lage sein den Inhalt zu ergänzen und zu warten. Damit ist gewährleistet, dass Ihre Seite aktuell bleibt. Das Internet ist voll von Seiten, die Jahre alt sind und noch immer auf das Firmenjubiläum im Jahre Schnee hinweisen. Mit dem Erstellen der Firmenhomepage alleine ist es nicht getan.

Mit einem fähigen CMS System können Sie ohne großen Aufwand eine Umfrage auf Ihrer Seite durchführen, Fotoalben von repräsentativen Projekten einfügen, Gutscheinsysteme implementieren usw. Wenn das Grundgerüst stimmt sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Damit das Gerüst passt sollte man eben eine professionelle Homepage erstellen lassen.

SEO für Ihre Seite

Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist wichtig und gut. Aktualität zählt dabei sehr viel, aber auch was der Besucher davon hat, auf Ihre Seite zu gehen ist relevant. Wenn Sie mit bestimmten Suchbegriffen an die erste Stelle in Google möchten, sollten Sie diese genau aussuchen. Es kann eben nur einen ersten geben, und wenn Ihr Suchbegriff von entsprechend vielen anderen Firmen verwendet wird, kämpfen Sie gegen Windmühlen. Ein Kaffeehaus in Wien, sollte auch mit dem Suchbegriff „Kaffee Wien“ auskommen und es sich nicht zum Ziel setzen, jeden Kaffeehausbetreiber und jeden Hersteller zu schlagen, in dem er alles daran setzt bei der Suche nach Kaffee an der ersten Stelle zu landen. Ein wie ich meine unmögliches Unterfangen, ganz nebenbei bemerkt. Mehr dazu können Sie im Artikel >> Nr. 1 bei Google nachlesen

Gutes Webdesign – Gute Webseite

Auch wenn Sie nur eine einfache Homepage erstellen lassen ist dies immer noch besser als alles selbst zu machen. Denken Sie daran, wer später damit arbeiten muss und wie viel Zeit Sie in das Projekt stecken möchten. Ich habe schon oft erlebt, dass derjenige, der eine Firmenhomepage erstellt hat, dann die Firma verlassen hat und seitdem liegt die Seite mehr oder weniger brach, weil niemand so richtig damit umgehen kann. Dann möchte man besser nichts ändern um nicht zu riskieren, dass irgendetwas nicht mehr funktioniert.

Planen, Ausführen, betreuen und warten – diese Schritte sind, wie in vielen anderen Bereichen auch bei der Firmenhomepage nötig. Wer das für Sie macht, bleibt letztlich Ihnen überlassen. Damit Sie sich um Ihr Geschäft kümmern können, empfiehlt es sich aber fast immer, das Webdesign in professionelle Hände zu legen.

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